Volkstrauertag: Gedenken an Weltkriegsopfer

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Prien/Prutdorf - Die Gemeinde Prien und der Wildenwarter Veteranenverein haben in Prutdorf am Volkstrauertag den Opfern des Zweiten Weltkrieges gedacht.

Gemeinschaftlich mit allen Ortsvereinen von Atzing und Wildenwart wurde in Prien/Prutdorf am dortigen Kriegerdenkmal der Volkstrauertag in guter traditioneller Weise begangen. Nach einem Gottesdienst mit Monsignore Bruno Fink und mit der Wildenwarter Blaskapelle in der Pfarrkirche „Christkönig“ erinnerte beim Gedenken Bürgermeister Jürgen Seifert von der Marktgemeinde Prien, die sich alljährlich mit der Gemeinde Frasdorf an der Ausrichtung des Gedenktages abwechselt, an die Bedeutung des Volkstrauertages.

„Routine ist der Feind der Wachsamkeit“ – betonte der Bürgermeister 68 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Abschließend bat der Bürgermeister, dass Konflikte nie mit Waffen und Blut, sondern stets mit Worten und Diplomatie ausgetragen werden mögen. Heinrich Rehberg als Vorstand des Veteranen- und Kriegervereins Wildenwart erinnerte an die 102 deutschen Soldaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg bei Erfüllung ihrer Aufgaben ihr Leben lassen mussten, allein in Afghanistan waren dies 52 junge Männer.

Noch immer – so Heinrich Rehberg – werden rund eine Million Soldaten vermisst, täglich erreichen den Suchdienst des Bayerischen Roten Kreuzes rund 200 Anfragen. Mit Blasmusikweisen und mit einem Ehrensalut endete die Gedenkfeier in Prutdorf. Nach dem Rückmarsch zur Schlosswirtschaft fand dann dort die Jahresversammlung des inzwischen 191 Mitglieder starken Wildenwarter Veteranenvereins statt.

Volkstrauertag in Prien/Prutdorf

Quelle: rosenheim24.de

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