Prien duftet und schmeckt

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Prien - Das Erntefest in Prien war ein Fest für Geruch und Geschmack. Die Gäste kamen dafür sogar aus Bad Wörishofen und München.

"Prien duftet und schmeckt" - dieses Motto begleitete die Besucher des Erntefestes am Kräutergarten vor dem Heimatmuseum nach Hause. Es stand auf einem kleinen Kärtchen, das an den geernteten Kräutersträußchen hing.

Erntefest in Prien Mitte Oktober mit schneeüberzuckerten Dächern und frühwinterlichen Temperaturen; eine für die Veranstalter Realschule und Kneippverein anfangs frostige Überraschung. Umso warmherziger waren Anerkennung und Dank von Priener Bürgern und Gästen an die Marktgemeine, die Realschule und den Kneippverein Prien für die neue und so fruchtbar grünende Oase im Ortskern.

Kinder der Realschule hatten unter der Anleitung von Frau Claudia Schuster, Fachbetreuerin Haushalt und Ernährung, den Gartenzaun mit Kürbiszeichnungen geschmückt und trotz Schneeregens strömten die Besucher herbei. Zusammen mit fachkundigen Gästen unter anderem aus Bad Wörishofen und München wurden Blätter in den Händen zerrieben, beschnuppert und probiert, Rezepte ausgetauscht über geröstete Kartoffeln im Rosmarinbett oder in Butter gedünstete Salbeiblätter auf Kalbsleber.

In Begleitung ihrer Fachbetreuerin Biologie, Frau Christine Marsollek, rückte nach Schulschluss noch eine ganze Realschulklasse an. Die Gartengäste, unter ihnen Frau Renate Hof, Zweite Bürgermeisterin, Herr Bertram Vogel, Geschäftsführer Priener Tourismusgesellschaft und Frau Ida Brömse, Geschäftsführerin PrienPartner, staunten nicht schlecht, als ein Bub über Inhalte und Bedeutung des einschlägigen Unterrichtsfachs fast druckreif referierte.

Danach wurde auch von der Jugend das unter dem schützenden Vordach des Heimatmuseums aufgebaute Frühstücksbuffet gestürmt, zur Stärkung mit Kneippbroten, welche die Bäckerei Müller nicht nur gebacken sondern auch großzügig gespendet hatte, verschiedenen gesunden und leckeren Aufstrichen und frisch aufgebrühtem Minz- und Zitronenmelisse-Tee. Der wärmte wohltuend auch die den Becher umfassenden kalten Hände. Und eine unerwartete Überraschung wärmte die Erwachsenen: Kleine Fläschchen mit dem Halbbitter-Kräuterlikör „Chiemseer“, die Mitarbeiterinnen der Marienapotheke herüber brachten, nachdem Sie mit ihren geernteten Kräutern duftend davonzogen.

Quelle: rosenheim24.de

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