Priener Feuerwehr sieben Stunden im Dauereinsatz

Prien - Sieben Stunden Dauerstress hatte die Priener Feuerwehr am Mittwoch zwischen 16 und 23 Uhr, um Fahrbahnen und geparkte Autos von umgestürzten Bäumen zu befreien, Keller auszupumpen, Unterführungen und Straßen von den Wassermassen zu befreien und vor allem die Bahnverbindung München-Salzburg wieder herzurichten.

Allein für die Aufräumarbeiten an den Gleisen auf Höhe der Boschenhofstraße waren die Floriansjünger knapp vier Stunden im Einsatz, wie Kommandant Stefan Pfliegl gestern der Chiemgau-Zeitung berichtete. Dazu mussten auch nicht weniger als 17 Erdungskabel angebracht werden.

Im Einsatz waren alle zehn Fahrzeuge mit 30 Mann. Gerufen wurden die Priener Feuerwehrler auch zu zwei Bränden in Nachbargemeinden, wobei die Drehleiter nach Pfliegls Angaben wegen der versperrten Wege nach Riedering erst gar nicht durchkam. Nahe des Altersheims St. Josef in Trautersdorf war auch die Stromleitung unterbrochen, die ausgeschalteten Ampeln führten in der Marktgemeinde zu langen Staus. Mehrere Autos wurden von den bis zu zwei Zentimeter dicken Hagelkörnern, die einem Sperrfeuer gleich herniederprasselten, in Mitleidenschaft gezogen. Unsere Bilder zeigen außerdem umgestürzte Bäume in der Beilhackstraße (links) und in der Staudenstraße.

re/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © Berger

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