Primiz rückt näher

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Der neue Festaltar, der auch in St. Salvator aufgebaut wird, kam erstmals beim Gausonntag vor wenigen Wochen in Hittenkirchen zum Einsatz (unser Bild).

St. Salvator/Prien - Dem Pfarrverband Prien mit seinen Kirchengemeinschaften steht am letzten Juni-Wochenende ein außergewöhnliches und seltenes Ereignis bevor: Josef Steindlmüller, Mitglied der Pfarrei, feiert die Priesterweihe und Primiz.

Steindlmüller, der nahe der Wallfahrts- und Filialkirche von St. Salvator zu Hause ist und aus der Familie von Kirchenpfleger Kaspar Steindlmüller stammt, hat nach dem Gymnasiums-Besuch in Traunstein, nach Abschluss des Theologiestudiums mit Diplom und nach seinem ersten Einsatzjahr als Diakon innerhalb der Erzdiözese München-Freising in der Pfarrei St. Ulrich in München-Laim große persönliche Festtage vor sich.

Josef Steindlmüller aus St. Salvator empfängt am 27. Juni in Freising die Priesterweihe.

Gemeinsam mit fünf Mitbrüdern wird er am Samstag, 27. Juni, in der Domkirche "Mariae Geburt und St. Korbinian" zu Freising die Priesterweihe durch Handauflegung und Gebet von Erzbischof Dr. Reinhard Marx empfangen. Mehrere Busse aus dem Pfarrverband Prien werden zur Weihe nach Freising fahren. über Mitfahrgelegenheiten informiert das Pfarramt Prien unter Telefon 08051 / 1010.

Noch am selben Tag wird Steindlmüller vom Pfarrverband, der Gemeinde und den Vereinen aus den Gemeinden des Pfarrverbandes auf dem Priener Marktplatz begrüßt. Vereinsvorstände und Fahnenabordnungen treffen sich um 19 Uhr am Marktplatz, 30 Minuten später beginnt der Empfang mit anschließender Andacht in der Pfarrkirche.

Der Primiz-Festsonntag, 28. Juni, in St. Salvator beginnt mit dem morgendlichen Wecken und mit dem Gebetläuten um 6 Uhr. Aufstellung zum Kirchenzug ist um 8.30 Uhr. Der Primizzug mit Geistlichkeit, Kirchendiensten, Ehrengästen und Vereinsabordnungen setzt sich um 8.45 Uhr in Bewegung zum Feldaltar auf dem Hügel oberhalb von St. Salvator. Der feierliche Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr. Zur Primiz-Predigt kommt Thomas Frauenlob aus Rom, der frühere Leiter des Studienseminars St. Michael in Traunstein. An den Gottesdienst schließen sich Ansprachen und Darbietungen zu Ehren des neu geweihten Geistlichen an sowie ein Zug zum Festzelt in St. Salvator, in dem 1500 Gäste beim Mittagessen Platz finden.

Der Pfarrverband rechnet mit mehreren tausend Besuchern. Um die Großveranstaltung organisatorisch bewältigen zu können, wurden vom Pfarrverband Christoph Kaufmann (Aufbau), Jakob Steiner (Vereine), Georg Kronast (Dekoration Altar und Festzelt) sowie Irmi Schuster (Kuchenbuffet) als Koordinatoren auserwählt. Vielfältige weitere Hilfe kommt aus den Reihen der kirchlichen Gremien, des Primiz-Festausschusses unter der Leitung von Pfarrer Bruno Fink, von den Vereinen und Gemeinden sowie von Privatpersonen.

Primiziant Steindlmüller ist Mitglied des Hittenkirchener Trachtenvereins "Almenrausch" und war in seiner Jugend aktiv bei der Wildenwarter Blasmusik. Diese wird zusammen mit dem Kirchenchor Prien unter der Leitung von Rainer Schütz den Primiz-Gottesdienst musikalisch gestalten.

"Die Festvorbereitungen entsprechen in etwa einem Gautrachtenfest-Sonntag, weshalb wir die Unterstützung aller Leute brauchen", so die Organisatoren bei ihrer jüngsten Programmabstimmung im Hause Steindlmüller in St. Salvator.

Nach der Priesterweihe ist am Sonntag, 28. Juni, ab 16 Uhr eine Vesper in der Kirche von St. Salvator. Das weitere Nachprimiz-Programm des Neupriesters sieht am Mittwoch, 1. Juli, ab 19 Uhr ein Requiem für die verstorbenen Verwandten von Josef Steindlmüller und für die Verstorbenen des Pfarrverbandes in der Kirche von Hittenkirchen, am Samstag, 4. Juli, ab 18 Uhr eine Nachprimiz mit feierlichem Gottesdienst in der Abtei- und Kuratiekirche von Frauenchiemsee, am Donnerstag, 9. Juli, eine Nachprimiz im Studienseminar St. Michael in Traunstein ab 19 Uhr und am Sonntag, 26. Juli, eine Nachprimiz mit Sommerfest ab 10 Uhr in der derzeitigen Wirkungsstätte Steindlmüllers, der Pfarrei St. Ulrich in München-Laim vor. hö

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