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85 Prozent der Heizenergie gespart

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Viele energiesparende Maßnahmen hat die Kess GmbH in ihrem neuen Bürohaus verwirklicht.

Prien - Anlässlich der Einweihung des neuen Bürohauses des Ingenieurbüros Kess in der Hallwanger Straße kamen rund 100 Gäste aus ganz Bayern. 

Darunter waren Vertreter von Kommunen, Stadtwerken, Beratungs- und Planungsbüros.

Nach einer kompletten Kernsanierung eines Handwerkerhauses von 1956 entstand ein modernes Niedrigenergiehaus unter höchsten ökologischen Zielen.

Ein Mineralwoll-Wärmeverbundsystem von 18 bis 24 Zentimeter Stärke dämmt die Fassade. Die Wärmeerzeugung erfolgt durch einen Fünf-Kilowatt-Pelletkessel im Empfangsbereich. Unterstützt wird die Heizung durch ein neues Duo-Solarsystem, das zum einen Sonnenenergie ins Heizungssystem transportiert, aber auch Warmluft aus der Wärmerückgewinnung des verglasten Eingangs automatisch mit einbezieht. Im Gesamtenergiekonzept spart das Bürohaus nach Angaben des Betreibers nunmehr 85 Prozent der Heizenergie ein.

"Physiologisch optimale Wandheizsysteme und die Reduzierung des Elektrosmogs auf ein Minimum unterstützen die Gesundheit am Arbeitsplatz der Ingenieure und Techniker", erläutert Geschäftsführer Stefan Schubert.

Für die Toiletten und Gartenbewässerung wird ausnahmslos Regenwasser verwendet. Eine neue Drei-Watt-Super-LED-Beleuchtung mache es möglich, bis zu 90 Prozent einzusparen. So brauche zum Beispiel nachts die gesamte Fassaden- und Parkplatzbeleuchtung nur noch 30 Watt und koste im ganzen Jahr zehn Euro.

30 Mitarbeiter im Großraum Prien

Das Ingenieurbüro Kess hat bereits vor 16 Jahren begonnen, ökologische Energiekonzepte mit regenerativen Energieträgern in Bayern umzusetzen. Mit über 30 Mitarbeitern im Großraum Priens und etwa 45 bayernweit ist die Kess GmbH nach eigenen Angaben der führende Anbieter auf dem Markt und in der Projektentwicklung von Biomasse- und Geothermie-Projekten beratend und planerisch vertreten. Dazu zählt laut Schubert auch Bayerns erstes interkommunales Geothermieprojekt, mit dem die Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim rund 6500 Gebäude über ein 120 Kilometer langes Fernwärmenetz versorgen.

re/Chiemgau-Zeitung

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