Knapp Katastrophe entgangen: Reisebus fängt auf A8 Feuer

Felden - Nur Dank der geistesgegenwärtigen Reaktion von Fahrer, Beifahrer und einer Begleitperson sind die 43 Mitglieder einer Reisegruppe aus Gladbeck einer Katastrophe entgangen. Ihr Reisebus fing in der Nacht auf Sonntag Feuer. ** Video **

Gegen 3.40 Uhr riss die Alarmmeldung von der Autobahn die Männer der umliegenden Feuerwehren aus dem Schlaf: Feuer auf der A8!

Der Busfahrer eines Reisebusses aus Gladbeck hatte während der Fahrt am Heck Rauch bemerkt und hielt den Bus an. Gemeinsam mit dem zweiten Fahrer und der Reisebegleiterin übernahm er vorbildlich die Evakuierung der 43 Fahrgäste. Diese konnte alle den Bus unverletzt verlassen.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehren geriet der Reisebus aus dem Ruhrgebiet im Heckbereich in Vollbrand. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass er bereits gegen 4.10 Uhr abgelöscht war. Allerdings wurden einige Gepäckstücke Opfer der Flammen.

Die Passagiere, die sich auf dem Rückweg von der italienischen Adria ins Ruhrgebiet befanden, wurden in Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rotem Kreuz in der Feuerwache Bernau untergebracht und betreut. Bereits um 6 Uhr konnten sie dort in einen Ersatzbus steigen und ihre Heimreise fortsetzen.

Die Autobahn war bis 7.30 Uhr total gesperrt und anschließend bis 8 Uhr lediglich einseitig befahrbar, da der Reisebus von einer Abschleppfirma geborgen und die, durch den Löschschaum verunreinigte Fahrbahn durch zwei Spezial-Kehrmaschinen gereinigt werden musste.

Es bildete sich laut Polizei ein acht Kilometer langer Rückstau. Die Brandursache ist unklar. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren einer Meinung, dass der Brand äußerst glimpflich im Vergleich zu vergangenen vergleichbaren Fällen über die Bühne ging.

Rubriklistenbild: © Josef Reisner

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