Rimsting ehrt Papst Benedikt

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Rimsting - Mit dem Rücktritt von Papst Benedikt ging in Rimsting die Fertigstellung einer dritten Publikation zu Ehren der Familie Ratzinger zeitgleich, aber unbeabsichtigt, einher.

Nach dem Büchlein „Poetisch und herzensgut“ und der Broschüre „Ich werde mal Kardinal“ hat Autor Johann Nußbaum aus der zweiten Broschüre mit vielen alten, aber auch mit neuesten Aufnahmen eine Zweitauflauge als Buch mit über 150 Seiten herausgegeben. Die Vorstellung des nunmehrigen Buches „Ich werde mal Kardinal“, das von der Gemeinde Rimsting in der Druckerei Rieder in Prien in Auftrag gegeben wurde, wurde im Rimstinger Pfarrheim zu einem Festakt der besonderen Art.

Bürgermeister Josef Mayer und Autor Johann Nußbaum konnten unter den zahlreichen Ehrengästen auch Personen begrüßen, die zu Papst Benedikt XVI sowie zu dessen Geschwistern und Eltern eine enge Beziehung hatten. Neffe Werner Schneider freute sich in seinem Grußwort, dass mit dem neuen Buch das Leben und die Rolle von Maria Ratzinger, der Schwester von Josef und Georg Ratzinger, erstmals ausführlich gewürdigt wurden. Und Engelbert Heigenmoser aus Palling, der mit Josef Ratzinger gemeinsame Soldatenzeiten erleben und erleiden musste, wusste ganz Persönliches zu erzählen, das nunmehr auch im neuen Buch enthalten ist. Weitere Ehrengäste kamen aus Südtirol, vom Institut Papst Benedikt XVI in Regensburg, von der Nachbargemeinde Prien und aus dem Ort selbst natürlich. Die Rimstinger fühlen sich mit der Familie Ratzinger seit Generationen ganz nah verbunden. Mutter Ratzinger wuchs in Rimsting auf und arbeitete in der örtlichen Bäckerei (heute Brandl), 1951 feierten Georg und Josef Ratzinger in Rimsting Nach-Primiz und in Rimsting erinnert auch noch eine Gedenktafel daran, dass hier die Eltern und Großeltern von Maria, Georg und Josef Ratzinger ihre letzte irdische Ruhestätte gefunden haben.

Monsignore Bruno Fink, der als Priener Pfarrer im Rahmen der Pfarrverbands-Seelsorge auch für Rimsting zuständig ist, war vor rund drei Jahrzehnten in München und Rom Sekretär für Josef Ratzinger. „Wir brauchen wohl noch ein bisschen Zeit, um das achtjährige Pontifikat des Papstes aus Bayern richtig einzuordnen. Von besonderer Bedeutung auch über unsere Zeit hinaus werden seine großen Werke zu den Themen Liebe und Hoffnung sein“, so Bruno Fink, der Papst Benedikt XVI als Diener in Demut bezeichnete und der ihm noch viele gesunde Jahre wünschte („Ad multos annos“). „Mit dem Pontifikat von Papst Benedikt XVI ging auch ein Stück Bayern zu Ende. Und wir waren dabei“ – mit diesen Sätzen beendete Neffe Werner Schneider aus Regensburg sein Grußwort. Von allen Rednern gelobt wurde das neue Literaturwerk ob seiner jahrelangen Recherchen, wegen seiner seltenen und guten Bilder und wegen der nicht nur auf Rimsting bezogenen Zusammenfassung vom Leben der Familie Ratzinger. Autor Johann Nußbaum, der von seiner Frau Ulrike in seiner Arbeit unterstützt wurde, scheute keine Mühen und Reisen, um die Details und Raritäten zu erfahren und zusammenzustellen. Das neue Buch endet mit den aktuellen Aufnahmen von der letzten Audienz von Papst Benedikt XVI auf dem Petersplatz von Rom, bei der Johann Nussbaum selbst als Chiemgauer Gebirgsschütze dabei war. Das Buch „Ich werde mal Kardinal“ von den Wurzeln, der Kindheit und der Jugend über die Kriegsgefangenschaft und das Studium bis zur Priesterweihe und Primiz sowie den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und das Leben seiner Schwester Maria Ratzinger gibt es ab sofort bei der Gemeinde Rimsting, Rathaus, Telefon 08051-6867-0 oder per email unter hauptamt@rimsting.de.

Die musikalische Gestaltung der Buch-Präsentation übernahmen Anna Fichtl (Sopran und Klavier) und Rebecca Schöne (Klavier) mit Lieblingswerken von Papst Benedikt XVI aus dem Reichen Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Gemeinde Rimsting ehrt Papst Benedikt

Quelle: rosenheim24.de

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