Seit Sonntagnachmittag vermisst

Traurige Gewissheit: Vermissten Rimstinger (83) tot aus Chiemsee geborgen

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Rimsting/Chiemsee - Seit Sonntagnachmittag war ein 83-jähriger Rimstinger vermisst. Er war beim Schwimmen im Chiemsee untergangen. Auch umfangreiche Suchmaßnahmen blieben erfolglos. Nun konnte er tot geborgen werden.

Update, Mittwoch 15.01 Uhr: Rimstinger tot aus Chiemsee geborgen

Nun herrscht traurige Gewissheit im Fall des vermissten 83-Jährigen aus Rimsting. Er war am Sonntag (23. Juni) gegen 16 Uhr im Bereich Rimsting, Ortsteil Schafwaschen, zum Schwimmen in den Chiemsee gegangen und nicht mehr ans Ufer zurückgekehrt. Sofort eingeleitete umfangreiche Suchmaßnahmen von Polizei und Wasserrettungskräften sowie einem Hubschrauber führten leider nicht zum Auffinden des Mannes.

Mittwochvormittag (26. Juni) wurde in der Nähe der Stelle, an welcher der Mann zuletzt gesehen worden war, eine männliche Leiche im Wasser treibend festgestellt. Dies berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer aktuellen Presseaussendung. 

Die Person wurde umgehend aus dem Chiemsee geborgen. Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Rosenheim übernahmen die Ermittlungen. Bei der Person handelt es sich um den seit Sonntag vermissten Mann. Es liegen keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden vor, vielmehr wird von einem gesundheitlichen Problem ausgegangen, welches zum Tod des Mannes führte.

Vorbericht

Seit Sonntagnachmittag (23. Juni) wird am Chiemsee im Bereich Rimsting ein 83-jähriger Rimstinger vermisst. Er wurde gegen 16 Uhr beobachtet, wie er von Ortsteil Schafwaschen aus zum Schwimmen in den See ging. Als er nach einiger Zeit nicht zurückkehrte, wurden durch aufmerksame Passanten die Rettungskräfte alarmiert.

Intensive Suchmaßnahmen bisher erfolglos

Da die Kleidung des Mannes am Ufer gefunden wurde, geht die zuständige Priener Polizei davon aus, dass er im Chiemsee untergegangen ist. Eine sofort eingeleitete und großangelegte Suchaktion am Sonntag blieb erfolglos. Um 22 Uhr stellte man diese wegen Dunkelheit schließlich ein.

Am Montag suchten Einsatzkräfte der Wasserwacht Prien/Rimsting und das DLRG unter der Leitung der Priener Polizei weiter nach dem 83-Jährigen. Rund fünfeinhalb Stunden suchten sie per Boot und Side-Scan Sonar (Seitensichtsonar) den entsprechenden Uferbereich ab. 

Seegras und Sicht erschweren Suchmaßnahmen

Auch eine Suchdrohne war laut Priener Polizei im Einsatz, die bis zu einer Wassertiefe von einem Meter Sicht hat. Derzeit würde allerdings unter Wasser lediglich eine Sicht von rund einem Meter herrschen. Außerdem wäre der Seegras-Bewuchs momentan mit zwei Metern sehr hoch und dicht. Diese Faktoren würden die Suche laut Polizei erheblich erschweren. 

Auch am Dienstag geht die Suche nach dem Vermissten mittels Polizeiboot am Chiemsee weiter. Auch der Uferbereich würde bestreift werden. Die Polizei geht nicht davon, dass der Vermisste noch lebend gefunden werden kann.

mh

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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