Römerburg als neue Attraktion

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So soll die Römerburg aussehen, die als Attraktion auf dem geplanten Erlebnisspielplatz auf der Ratzinger Höhe stehen wird.

Rimsting/Greimharting - Die Ratzinger Höhe oberhalb von Greimharting soll künftig mit zwei neuen Attraktionen Besucher anlocken.

Ein Aussichtsturm wird den gleichzeitigen Blick auf Chiem- und Simssee ermöglichen. Jetzt hat der Gemeinderat außerdem den Bau eines Erlebnisspielplatzes mit einer Römerburg beschlossen.

Der knapp 17 Meter hohe Aussichtsturm, den die Kommune von der Landesgartenschau (LGS) Rosenheim gekauft hat, soll bei Dirnsberg aufgestellt werden (wir berichteten). Ebenfalls mit Fördergeldern aus dem "Leader"-Programm der Europäischen Union (EU) wird der Erlebnisspielplatz oberhalb des Gasthauses "Weingarten" bezuschusst. Während der Turm als Endpunkt eines Erlebniswanderweges gedacht ist, wird der Spielplatz eine der Stationen an dieser Route, deren Ausgangspunkte in Rimsting und Greimharting sind.

Spielgeräte sind bereits bestellt

Der Gemeinderat billigte in der jüngsten Sitzung im Rathaus einstimmig den Bauantrag der Kommune für den Erlebnisspielplatz. Bereits in der vorherigen Sitzung hatte das Gremium die Planung für den Spielplatz am Hang nordöstlich des Gasthofs "Weingarten" befürwortet.

Auch die Spielgeräte für gut 53000 Eureo netto sind schon bestellt. Zusätzlich wird mit Kosten für Bodenarbeiten und Bepflanzung von etwa 20000 Euro gerechnet. Über das "Leader"-Programm wird die Hälfte der Kosten gedeckt.

Dreh- und Angelpunkt des Spielplatzes soll eine Römerburg werden, die für größere Kinder gedacht ist. Außerdem werden noch verschiedene kleinere Spielgeräte aufgestellt, darunter eine kleine Seilbahn und eine "Prinzessinnenkutsche".

Mit der weiteren Gestaltung des Erlebnisweges werde sich das Gremium noch des Öfteren beschäftigen, kündigte Bürgermeister Josef Mayer an.

Der Gemeinderat billigte in der jüngsten Sitzung auch einen Bauantrag der Firma "Serra". Das Unternehmen will aus einer Lagerhalle am alten Bahnhof (jetziger "Ess-Bahnhof") eine Produktionshalle machen. Das Unternehmen will dort seine Geschäftstätigkeit um die Produktion von Bandsägeblättern erweitern.

Weil in der Halle kein Heizungsanschluss vorhanden ist, soll das Gebäude über Leitungen an die Hackschnitzelheizung des Hauptbetriebs angeschlossen werden. Das Gremium war damit einverstanden, dass Leitungen auf Straßengrund verlegt werden.

Grünes Licht gab es auch für die Umgestaltung eines alten landwirtschaftlichen Gebäudes in Otterkring. Dort sollen zwei Wohnungen für den Eigenbedarf entstehen.

th/Chiemgau-Zeitung

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