Abschiedsgeschenk von Ministerpräsident Horst Seehofer an den bayerischen Papst

Zum Abschied: Den Chiemsee für den Papst

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Bild von Max Märtens in den Maßen 85 x 95 Zentimeter. Es wird heute dem scheidenden Papst als Erinnerung an seine geliebte bayerische Heimat überreicht.

Bernau - Es wurde wohl lange hin und her überlegt, dann stand aber fest: Als Abschiedsgeschenk bekommt Papst Benedikt XVI. von der Staatsregierung ein Gemälde vom Chiemsee.

Als Abschiedsgeschenk bekommt Papst Benedikt XVI. von der bayerischen Staatsregierung ein Gemälde von Max Märtens (1887-1970), einem renommierten Vertreter der "Münchner Schule". Das Bild "Blick auf Fraueninsel mit Hochfelln und Hochgern" wird heute von Ministerpräsident Horst Seehofer dem scheidenden Papst in Rom überreicht. Es entstand um 1920.

"Das Motiv war ausschlaggebend", erzählt Guido Wichmann, Galerist aus Bernau. Als Spezialist für Chiemseemalerei und "Münchner Schule", einer Stilrichtung des ausgehenden 19. Jahrhunderts, hatte er mehrere Werke zur Wahl vorgestellt. Auf Empfehlung von Papstbruder Georg Ratzinger entschied sich die Staatskanzlei schließlich für dieses Gemälde. Wichmann: "In feinen Strichen wird ein heiterer Tag mit weiß-blauem Himmel und ruhigem Chiemsee dargestellt. Im Vordergrund die Fraueninsel, hinten die Bergsilhouette, die der Papst noch von seinen Rimsting-Aufenthalten aus seiner Kindheit kennt. Rechts hinter den Bäumen das Achental. Ein schönes Erinnerungsgeschenk."

ske/OVB-Heimatzeitungen

Quelle: rosenheim24.de

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