RoMed Kliniken erfolgreich zertifiziert

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v.l.n.r. Kaufmännischer Leiter der RoMed Klinik Prien am Chiemsee Klaus Papke, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie und ärztliches Präsidiumsmitglied der RoMed Kliniken Prof. Dr. Josef Stadler und Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am RoMed Klinikum Rosenheim und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Standort Rosenheim Dr. Michael Bayeff-Filloff

Rosenheim - Im Rahmen der Netzwerkbildung München Oberbayern Süd sind nun alle vier RoMed Kliniken zertifiziert. Die Kliniken Prien, Bad Aibling, Wasserburg sowie Rosenheim stehen nun als Traumazentrum zur Verfügung.

Das Ziel, jedem Schwerverletzten in Deutschland rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen, setzt fachliche Kompetenz und die Bereitschaft aller beteiligten Leistungserbringer, Kosten- und Krankenhausträger voraus, bestehende Versorgungskonzepte gemeinsam weiter zu entwickeln.

Die DGU hat als logische Konsequenz langjähriger Erfahrung und wissenschaftlicher Erkenntnisse ein Konzept zur Einrichtung von an die örtlichen Gegebenheiten angepassten Netzwerken der Kliniken zur Schwerverletztenversorgung entwickelt. Die daran teilnehmenden Einrichtungen übernehmen entsprechend ihrer Ausstattung und Struktur unterschiedliche Aufgaben als überregionale, regionale oder lokale Traumazentren. Die Umsetzung erfolgt bundesweit mit regionaler Aufteilung in sogenannte Traumanetzwerke. Als Qualitätssicherung ist eine zentral überwachte Zertifizierung eingeführt.

Die Ziele eines Netzwerkes sind vor allem:

  • Der Erhalt und die Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten durch verbesserte Kommunikation, abgestimmte Versorgungsstandards und qualitätsgestützte Kooperation.
  • Die Steigerung der Effizienz durch Nutzung vorhandener Ressourcen z.B. Bildung eines regionalen oder überregionalen Traumazentrums unter Beteiligung mehrerer, nah beieinander liegender Einrichtungen.
  • Ein instabiler Schwerverletzer soll innerhalb 30 Minuten ein geeignetes Krankenhaus zur Erstversorgung und Stabilisierung erreichen – das Traumanetzwerk definiert sichere Zuständigkeiten auch in der evtl. weiter notwendigen Verlegung in ein Traumazentrum.

Als lokale Traumazentren stehen die RoMed Kliniken Bad Aibling, Prien am Chiemsee und Wasserburg am Inn sowie als regionales Traumazentrum das RoMed Klinikum Rosenheim zur Verfügung. Die schon immer sehr enge Kooperation auf hohem Niveau stärkt das Bestreben der Verantwortlichen alle Schwerverletzten auf schnellstem Wege die optimale Versorgung in unserer Region zu ermöglichen und nur in Ausnahmefällen auf die Verlegung in die Spezialkliniken zurückgreifen zu müssen.

Pressemeldung RoMed Kliniken

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