Kreisverkehr für Schonstett

Gefährliche Kreuzung wird zum Kreisverkehr

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Ein Kreisverkehr für mehr Verkehrssicherheit, Spatenstich in Schonstett: Gemeinderat Josef Bichler, Karl-Heinz Niessner von der Polizei Wasserburg, zweiter Bürgermeister Paul Dirnecker, der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner, Landrat Wolfgang Berthaler, Claus-Peter Olk vom Staatlichen Bauamt Rosenheim und Helwig Falch von der bauausführenden Firma Swietelsky.
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Schonstett - Die Kreuzung der Staatstraße 2079 mit der Kreisstraße RO35 gilt als besonders unfallträchtig. Nun wird die Situation durch den Bau eines Kreisverkehrs entschärft.

Der Knotenpunkt der Staatsstraße 2079 mit der Kreisstraße RO 35 bei Aichet in der Gemeinde Schonstett wird zu einem Kreisverkehr umgebaut. Gestern Nachmittag trafen sich unter anderem Landrat Wolfgang Berthaler, der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner, Claus-Peter Olk vom Staatlichen Bauamt und Schonstetts zweiter Bürgermeister Paul Dirnecker zum Spatenstich.

Landrat Berthaler sprach von einer sinnvollen Maßnahme für Schonstett, weil eine unfallträchtige Kreuzung beseitigt werde. Lob gab es zudem für den Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner, weil es mit seiner Hilfe gelang,Mittel vom Freistaat bereitgestellt zu bekommen. Zweiter Bürgermeister Dirnecker dankte den Anliegern, weil sie Grund für den Umbau zur Verfügung stellten. Deshalb stehen wir zum zweiten Mal innerhalb von 14 Monaten hier, so Dirnecker. Im Sommer vergangenen Jahres war nur wenige Kilometer entfernt, bei Frieberting, ebenfalls eine Kreuzung zu einem Kreisverkehr umgebaut worden. Das komme nicht von ungefähr, sagte Klaus Stöttner. Das sei nur möglich, wenn alle mitarbeiteten, Gemeinde und Grundstückseigentümer.

Die Bauarbeiten werden von Anfang September bis voraussichtlich Ende Oktober dauern. In dieser Zeit müssen Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen rechnen. Auf der Staatsstraße 2079, zwischen Halfing und Griesstätt, wird der Verkehr mit Hilfe einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeigeleitet. Eine örtliche Umleitungsstrecke wird bei Bedarf für die Kreisstraße eingerichtet. Sie muss im Zuge der Bauarbeiten abwechselnd gesperrt werden.

In der Unfallstatistik wird die Kreuzung als Unfallhäufungspunkt geführt. Innerhalb von drei Jahren ereigneten sich sieben Verkehrsunfälle, bei denen fünf Personen schwer verletzt wurden. Die zuständigen Behörden, das Staatliche Bauamt Rosenheim und das Landratsamt Rosenheim, verständigten sich deshalb auf den Umbau zu einem Kreisverkehrsplatz. Die Federführung übernahm der Landkreis. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 280.000 Euro. Etwa 80 Prozent davon übernimmt der Freistaat Bayern. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Swietelsky aus Traunstein.

Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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