Ehrenamtliche durch Landrat geehrt

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Für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt: (von links) Klaus Reitner, Landrat Wolfgang Berthaler, Antje Zimmermann, Benjamin Wunder, Theresia Weiß, Anton Lindner, Afra Krom, Elisabeth Setzer und Karl-Heinrich Zeuner.

Rosenheim -  Gleich sieben Bürger wurden nun von Landrat Wolfgang Berthaler auf Schloss Hartmannsberg geehrt. Die Auszeichnung erhielten sie für ihre ehrenamtlichen Verdienste:

Vier verschiede Ehrungen durfte Landrat Wolfgang Berthaler gestern vergeben. Neben der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gab es das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten, das Ehrenzeichen am Bande und die Bayerische Ehrenamtskarte.

Seine Frage, was wäre unsere Gesellschaft ohne die vielen Ehrenamtlichen beantwortete Berthaler gleich selbst. Als ehemaliger Kommandant einer Freiwilligen Feuerwehr wisse er, wie sehr Hilfsorganisationen gefordert seien. Ohne die Ehrenamtlichen wäre es beispielsweise nicht möglich, das Rettungswesen aufrecht zu erhalten. Berthaler bedankte sich bei den Geehrten und forderte sie auf weiter zu machen.

Im Auftrag des Bundespräsidenten überreichte der Landrat Elisabeth Setzer aus Samerberg die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Elisabeth Setzer kümmert bzw. kümmerte sich über viele Jahre um ihre Mutter sowie um ihre im vergangenen Jahr verstorbene Schwiegermutter. Die tägliche Pflege umfasst auch die medizinische Fürsorge.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern händigte Landrat Berthaler an Klaus Reitner aus Feldkirchen-Westerham und Antje Zimmermann aus Schechen aus. Zimmermann ist Gründungsmitglied der Telefonseelsorge des Diakonischen Werks in Rosenheim. Dort engagierte sie sich mehr als 25 Jahre ehrenamtlich. In dieser Zeit betreute sie mehrere Tausend Anrufer. Zudem war die Geehrte 24 Jahre im Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Rosenheim aktiv.

Klaus Reitner hat sich der Trachtensache verschrieben. Mit 16 Jahren trat er in den Gebirgstrachtenerhaltungsverein D’Neuburgler Vagen bei. Seitdem nahm er unterschiedliche Aufgaben wahr. So engagierte sich Klaus Reitner unter anderem als Landesjugendvorsitzender der Vereinigung Bayerischer Trachtenverbände und als Landesjugendvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbands. Derzeit ist er als stellvertretender Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbands sowie als 1. Vorsitzender des Fördervereins Haus der bayerischen Trachtenkultur und Trachtengeschichte aktiv. Der Landrat überreichte Klaus Reitner und Antje Zimmermann, neben dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten, noch die goldene Ehrenamtskarte.

Für ihre langjährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz ehrte der Landrat zusammen mit Karl-Heinrich Zeuner, dem Vorsitzenden des BRK-Kreisverbands Rosenheim, vier aktive Mitglieder des Roten Kreuzes mit dem von Innenminister Joachim Herrmann verliehenen Ehrenzeichen am Bande. Seit 25 Jahren arbeiten Afra Krom aus Aschau, Anton Lindner aus Raubling, Theresia Weiß aus Edling und Benjamin Wunder aus Bad Endorf im BRK mit. Zeuner sprach von einer gewaltigen ehrenamtlichen Leistung, die durch die Ehrung öffentlich anerkannt werde. Jede Gesellschaft brauche ein Fundament und die Geehrten seien ein Teil dieses Fundaments.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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