Rote Zahlen in vielen Bereichen

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Bernau - Die Bürger in Bernau müssen den Gürtel in den nächsten Jahren ein wenig enger schnallen. Die Gemeinde wird nicht umhin kommen, an der Gebührenschraube zu drehen.

In einigen Bereichen wie etwa der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung schreibt sie seit Jahren rote Zahlen - was sie jedoch nicht darf. Denn in diesen "kostenrechnenden Einrichtungen" ist sie vom gesetzgeber angehalten, weder Gewinne noch Verluste zu erzielen.

Die neuesten Zahlen erläuterte Bürgermeister Klaus Daiber in seinem Rück- und AUsblick, den er in der Bürgerversammlung im Gasthaus "Kampenwand" gab. So erwarte die Gemeinde im Rahmen der Wasservsorgung in diesem Jahr Ausgaben in Höhe von voraussichtlich 593.000 Euro, an Einnahmen 487.000 Euro - womit die Kosten nicht, wie vom Gesetzgeber gefordert, zu 100, sondern nur zu 80 Prozent gedeckt seien.

Und noch ein Beispiel für eine "Unterdeckung" in einer "kostenrechnenden Einrichtung", die die Gemeinde den Bürgern vorhält: In der Abwasserbeseitigung stehen nach Angaben von Daiber heuer aller Voraussicht nach 689.000 Euro auf der Soll- 620.000 Euro auf der Habenseite gegenüber. 69.000 Euro werden also ihm zufolge am Ende des Jahres in der Kasse fehlen - Der Deckungsgrad in diesem Fall: statt 100 nur 90 Prozent.

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Rubriklistenbild: © dpa

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