Firstresponder: Erfolgreiches Jahr

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Eine Spende über 300 Euro vom Männergesangverein Breitbrunn überreichte Bürgermeister Hans Thalhauser an die FRCN, 200 Euro spendete die FFW Gstadt. Darüber freuen sich von links Gerhard Heindl, Sabine Strobl, Andreas Ostermaier, Hans Thalhauser, Stephan Lindner und Christian Glas.

Eggstätt - Auf die beachtliche Bilanz von 11.255 Bereitschaftsstunden und 183 Einsätzen mit 366 Einsatzstunden im Jahr 2010 konnte der Taktische Leiter der Firstresponder Chiemsee Nord zurück blicken.

Auf die beachtliche Bilanz von 11.255 Bereitschaftsstunden und 183 Einsätzen mit 366 Einsatzstunden im Jahr 2010 konnte der taktische Leiter der First Responder Chiemsee Nord (FRCN), Max Stadler, in der Jahreshauptversammlung zurückblicken. Gerufen wurden die Firstis, wie sie liebevoll genannt werden, zur Ersthilfe in Eggstätt, Breitbrunn, Gstadt, Rimsting, Söchtenau, Seebruck, Prien, Bad Endorf und Höslwang.

"In den vier Jahren, in denen wir Einsätze fahren, ist die Gruppe auf 42 Aktive gewachsen. Wir sind mittlerweile gut strukturiert und aufgestellt", erklärte Stadler. Der ärztliche Leiter Dr. Mario Morgenstern hob besonders die hohe Akzeptanz in den Gemeinden hervor und freute sich über die neu ausgebildeten Aktiven.

Mit dem Zitat von Erich Kästner "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" eröffnete der Erste Vorsitzende der First Responder Chiemsee Nord, Christian Glas, seinen Bericht zur Jahreshauptversammlung. Seine Anstrengungen unter Mithilfe der Vorstandschaft galten besonders der Sicherstellung des Alarms der Einsatzkräfte.

"Durch die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle (ILS) Rosenheim und damit verbundenen kleinere Unwegsamkeiten, waren wir zeitweise nicht alarmierbar oder die Alarme kamen nicht oder nur gelegentlich an." Es sei schlicht und einfach ein kleines Hakerl im System vergessen worden. Durch Anstrengungen der ILS-Fachkräfte konnte der Fehler entdeckt und die Misere behoben werden, so Glas.

Auch die geografische Veränderung des Sendemastes wirkten sich nachteilig aus. "Einige Bereiche in unserer Einsatzgemarkung waren nicht erreichbar." Durch tatkräftige Unterstützung der ILS und des Rettungszweckverbandes konnte im Feuerwehrhaus Eggstätt ein Alarmumsetzer installiert werden. Die Arbeiten haben die Einsatzkräfte bewerkstelligt. "Seither laufen alle Alarme ordnungsgemäß bei uns auf", so der Vorsitzende.

Christian Glas freut sich, dass die drei Gemeinden Breitbrunn, Eggstätt und Gstadt der Arbeit der FRCN positiv gegenüberstehen und "die Bürgermeister stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen haben".

Die Anzahl der fördernden Mitglieder sieht er als mäßig an. "Das ständige Akquirieren von Neumitgliedern wird auch in Zukunft ein Hauptziel als Förderverein sein. Spender sind immer und jederzeit willkommen."

Erfreut zeigte sich Glas über die "Aktiven". "Die legten kräftig zu und wir konnten mittlerweile eine komplette Ausbildung bei uns vor Ort durchführen." Hier dankte er der Gemeinde Eggstätt, die hierfür ein Klassenzimmer im alten Schulgebäude kostenfrei zur Verfügung stellte.

Christian Glas rief Interessierte auf, die FRCN als Aktive zu unterstützen. Gesucht werden Frauen und Männer, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und Dienst am Nächsten tun wollen.

Höhepunkte im Vereinsjahr waren die Einweihung der BRK-Rettungswache Bad Endorf mit Jubiläumsfeier und die Fahrzeugweihe der First Responder Rohrdorf sowie das Open Air-Preiswatten, initiiert von Sepp Langl. Angeschafft wurden Übungsphantome, Übungspuppen und Übungsdefribrillatoren. Ein Rahmenvertrag zwischen dem Kreisfeuerwehrverband und der Firma Tyczka, technische Gase Sauerstoff, wurde abgeschlossen.

Die für das Jahr 2011 geplanten Aktionen sind der Flohmarkt in Eggstätt im Juli, der Herbstfestbesuch der Aktiven, Übungsabende und Einsatzübungen mit den Feuerwehren, Besuch des Lehrbienenstandes in Weitmoos mit Vortrag, Firmgruppenbetreuung als Praktikum der Firmlinge oder Besuche von Eggstätter Firmen.

Daneben wies Christian Glas auf die kommende Werbeaktion für mehr Mitglieder und die Ausbildung zum "Posttraumatischen Notfallhelfer" hin. "Es haben sich bereits 15 Feuerwehrkameraden gemeldet, weitere Plätze sind noch frei."

Schließlich überreichte Hans Thalhauser, Bürgermeister aus Breitbrunn, im Namen des Männergesangvereins Breitbrunn eine Spende von 300 Euro und Vorstand Stephan Lindner im Namen der FFW Gstadt 200 Euro.

amf/Oberbayerisches Volksblatt

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