„Götterdämmerung II - die letzten Monarchen“

Keine Landesausstellung 2021 auf Herrenchiemsee - Möglicher neuer Standort Regensburg

Eigentlich war die bayerische Landesausstellung im Schloss Herrenchiemsee geplant.
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Eigentlich war die bayerische Landesausstellung mit dem Namen „Götterdämmerung II - die letzten Monarchen“ im Schloss Herrenchiemsee geplant.

Schloss Herrenchiemsee - Eigentlich war die bayerische Landesausstellung mit dem Namen „Götterdämmerung II - die letzten Monarchen“ im Schloss Herrenchiemsee geplant. Die ab 7. Mai 2021 geplante Ausstellung findet dort aber nun doch nicht statt.

Aus gut informierten Kreisen will der BR erfahren haben, dass die Ausstellung „Götterdämmerung II - die letzten Monarchen“ nun nicht wie geplant im Schloss Herrenchiemsee stattfinden soll. Weiter heißt es, dass der Grund hierfür der angedachte Austritts des Landkreises Rosenheim und der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung aus dem Kooperationsvertrag für die Ausstellung sei.


Ob die bayerische Landesausstellung nun komplett ausfällt oder an einem anderen Ort stattfinden wird, steht derzeit offen. Ein geeigneter Ausweichort sei wohl das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Die bereits angefallenen und weiter laufenden Kosten in Millionenhöhe sprächen laut BR für diese Option. Auch der Zeitdruck macht eine schnelle Entscheidung dringlich.

Die Vorbereitungen für die Ausstellung laufen bereits samt Ausstellungsdesign und der Architektur. Ursprünglich stand schon im Frühjahr 2018 fest, dass die Ausstellung im Schloss Herrenchiemsee stattfinden solle.


Darum geht es in der bayerischen Landesausstellung „Götterdämmerung II - die letzten Monarchen“

Die Jahre nach dem Tod König Ludwigs II. bis zum Ende des Ersten Weltkriegs - also 1886 bis 1918 - bilden die Zeitspanne, mit der sich die Ausstellung befasst. Der Niedergang der Monarchien in Deutschland unter Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz Joseph in Österreich ist das zentrale historische Ereignis. Auch Kaiser Franz Josephs in Bayern geborenen Frau Elisabeth, welche in bayerischen Kreisen unter ihrem Spitznamen „Sissi“ besser bekannt ist, wird thematisiert. Das übergeordnete Thema der Ausstellung beschäftigt sich mit dem Ende des 19. Jahrhunderts, dem Fin de Siecle, und seiner Entwicklung zur Moderne.

mda

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