Pressemitteilung Grüne&Freunde Seeon-Seebruck-Truchtlaching

Grüne Kandidaten stellen Wahlprogramm auf

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Nach der geglückten Gründung eines Ortsverbands machen sich Grüne&Freunde aus Seeon-Seebruck-Truchtlaching an die Arbeit.

Seeon-Seebruck - Nach der aus dem Stand heraus geglückten Gründung eines Ortsverbands der Grünen und Aufstelllung ihrer Kandidaten-Liste für die Gemeinderatswahl 2020 machen sich Grüne&Freunde aus Seeon-Seebruck-Truchtlaching an die Arbeit.

Das zuvor gemeinsam erstellte Grob-Programm wird jetzt in mehreren Arbeitssitzungen konkret ausgeformt und soll bei Veranstaltungen vor der Wahl am 15. März 2020 vorgestellt und erörtert werden. Die Ortsvorsitzende der Grünen, Michaela Losbichler und ihr Co-Vorsitzender Toni Mayer machten deutlich, dass es dabei um Themen in der Gemeinde gehen muss. Zwar gibt es natürlich übergeordnete Themenfelder wie den Klima- und den Flächenschutz, eine andere Verkehrs- und Energiepolitik und vieles andere, aber es komme darauf an, was dies für die Gemeinde Seeon-Seebruck bedeutet. Grüne&Freunde seien nicht Ausführungsorgan einer Partei sondern treffen ihre Entscheidungen auf lokaler Ebene.


Besonders liegt den 16 Kandidaten an einer offenen Darlegung und Diskussion aller Themen im Gemeinderat. Wenn mehr als die Hälfe der Tagesordnungspunkte in nicht-öffentlicher Sitzung behandelt oder auch nur vorbehandelt werden, damit dann öffentlich nur noch einstimmige Beschlüsse erfolgen, so entspreche das nicht demokratischen Grundregeln. Bürgerbeteiligung bedeute nicht, dass getroffene Entscheidungen dem Volk verkündet werden. Die vom alten Gemeinderat eingeleitete Bürgerbefragung zur Seebrucker "Entlastungsspange" sei zwar im Prinzip gut - aber auch sie wird ja erst durchgeführt, nachdem die Untersuchungen und Planungen für die zweite Alzbrücke längst eingeleitet sind; die Befragung und die Aufwendungen dafür seien deshalb sinnlos. Eine Bürgerbeteiligung wäre vor den gemeindlichen Interventionen beim Verkehrsministerium nötig gewesen und wäre jetzt erst wieder zweckmäßig, wenn die Untersuchungen klare Daten zum Nutzen und Schaden der Entlastungsspange erbracht haben. Grüne&Freunde wollen künftig eine andere Kultur der Bürgerbeteiligung in Seeon-Seebruck einführen.

Die neun parteigebundenen und acht parteifreien Kandidaten haben jetzt Arbeitsgruppen gebildet, die einzelne Themengruppen bearbeiten.Besonders wichtig für Seeon-Seebruck ist dabei ein nachhaltiges Entwicklungskonzept für die gesamte Gemeinde, das aufbauend auf den landschaftlichen und sonstigen Gegebenheiten die Siedlungs- und Gewerbe- und Verkehrsentwicklung steuert und eine lebenswerte Infrastruktur für Jung und Alt sicherstellt.Dabei sind natürlich die ehrenamtlichen Organisationen von besonderer Bedeutung, ebenso wie die kommunalen Aktivitäten zu Kunst und Kultur, zu Naherholung und Tourismus und zu weiteren Themenfeldern. Anders als andere Wahlbewerber, die auf Einzelfallentscheidungen "nach dem gesunden Menschenverstand" setzen, möchten Grüne&Freunde hier ein für jeden Wähler vorab erkennbares Grundsatz-Programm aufstellen, das Richtschnur für die Arbeit im Gemeinderat sein soll.

Pressemitteilung Grüne&Freunde Seeon-Seebruck-Truchtlaching

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