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Stahl-Kunstwerke kommen in der Gemeinde gut an

Römer-Riese soll in Seeon-Seebruck bleiben - Künstler arbeitet an Gorgonen

Römer- und Projektbeuftragter Matthias Ziereis mit dem Künstler Hermann Hollweck (von links) vor dessen beeindruckendem zwei Tonnen schweren Werk. Die Gemeinde Seeon-Seebruck denkt über einen Ankauf nach.
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Römer- und Projektbeauftragter Matthias Ziereis mit dem Künstler Hermann Hollweck (von links) vor dessen beeindruckendem zwei Tonnen schweren Werk. Die Gemeinde Seeon-Seebruck denkt über einen Ankauf nach.

Mit beachtlichen zwei Tonnen Gewicht und einer Höhe von 3,80 Meter ist der Römerkopf des Künstlers Hermann Hollweck in der Ortsmitte ein beeindruckender Fingerzeig auf die frühere Geschichte der Gemeinde Seeon-Seebruck. Ebenso das originalgetreu nachgebaute vordere Drittel eines Römerschiffs im Kurpark. Die Frage ist nun: Wie lange bleiben sie noch?

Seeon-Seebruck – Obwohl sie erst vor gut einem Jahr aufgestellt wurden, sind sie aus dem Seebrucker Ortsbild nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist von den imposanten stählernen Kunstwerken „Prätorianer-Kopf“ am Römergarten in der Ortsmitte und „Römerschiff“ im kleinen Kurpark östlich der Alz von Künstler Hermann Hollweck. Nächstes Jahr läuft der Leihvertrag aus, die Gemeinde möchte die beeindruckenden Werke gerne länger behalten und könnte sich sogar einen Kauf vorstellen.

Die Kunstwerke sind ein Blickfang

Einheimische, Tagesausflügler und Urlauber schienen von ihnen in den vergangenen 13 Monaten gleichermaßen in den Bann gezogen. Da der zweijährige Leihvertrag Ende Oktober 2022 ausläuft, haben sich Bürgermeister Martin Bartlweber und der gemeindliche Projekt- und Römerbeauftragte Matthias Ziereis von der Tourist-Information zuletzt im Rathaus mit dem Künstler und dessen Ehefrau getroffen, um sich über die großartige Resonanz und das weitere Vorgehen zu unterhalten.

„Die Kunstwerke werden so positiv angenommen, die Leute bleiben stehen, schauen und fotografieren, das sind einfach Blickfänge und ich würde mir wünschen, dass wir die hier noch länger hätten“, betonte Bartlweber und stellte sogar bei einem entsprechenden Angebot einen Ankauf seitens der Gemeinde in Aussicht.

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Hollweck zeigte sich sehr erfreut und versicherte, dass man sich ein halbes Jahr vor Ablauf des Leihvertrages zusammensetzen und alles Weitere besprechen werde. Dass er seine Kunstwerke, die auch gut zum Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg passten, in Seebruck zur Schau stellen könne, sei ein Glücksfall.

Während das im kleinen Seebrucker Kurpark östlich der Alz präsentierte, originalgetreu nachgebaute vordere Drittel eines Römerschiffs erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, hat der vor rund dreieinhalb Jahren fertiggestellte, zwei Tonnen schwere und 3,8 Meter hohe, Prätorianer-Kopf zuvor zwei Jahre lang den Römerpark im mittelfränkischen Ruffenhofen bereichert.

Aktuell arbeitet Hollweck an den Gorgonen

Höher schlägt Hollwecks Künstlerherz immer dann, wenn er die großen Augen der Besucher sieht oder anerkennende und lobende Worte vernimmt. „Ich stelle mich oft still neben sie und höre ihnen ganz gespannt zu“, verriet Hollweck, der Seebruck gut kennt, weil er bereits vor rund 50 Jahren im nahen Arlaching Urlaub gemacht hat. Dass er dort ein halbes Jahrhundert später als Künstler in Erscheinung treten würde, hätte er damals selbst nicht geglaubt. Erst seit 1998 stellt er nämlich Kunstwerke aus Stahl her.

Auch als Rentner lässt ihn diese Leidenschaft nicht los, ganz im Gegenteil, seine Ideen, seine Kreativität und seine Tatkraft scheinen unerschöpflich zu sein. „Aktuell arbeite ich an den drei Schwestern Medusa, Stheno und Euryale, den Gorgonen“, so Hollweck. Er will sie im kommenden Jahr vollenden.

Bürgermeister sieht viel Potential

„Wir haben bei uns in der Gemeinde so viel Potential mit Skulpturen und Gemälden, wir wollen das alles in den nächsten Jahren deutlich forcieren und mit der präsentierten Kunst auch ein Fachpublikum anlocken“, kündigte Bürgermeister Bartlweber an. Dazu werde man auch eigens einen ehrenamtlichen gemeindlichen Kunst- und Kulturbeauftragten ernennen.

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