Mehrere Schwerpunkte wurden getestet 

Großbrand in einem Bürogebäude in Seebruck - Feuerwehren testen den Ernstfall

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Seeon-Seebruck - Am Montagabend fand eine große Einsatzübung im alten Verwaltungsgebäude der Firma Regnauer statt, bei denen acht Feuerwehren im Einsatz waren. Dabei wurden mehrere Schwerpunkte getestet.

Brand in einem Bürogebäude mit Personen in Gefahr, so lautete das Übungsszenario am Montagabend, den 6. Mai, in Seebruck. Gegen 18 Uhr wurde mit einer Nebelmaschine das dritte Obergeschoß im alten Verwaltungsgebäude der Firma Regnauer komplett verraucht, so dass die Brandmeldezentrale der Firma, über eine Drittfirma, den einen Alarm bei der Integrierten Leistelle Traunstein (ILS) ausgelöst hat. 

Schnell rückten darauf die umliegenden Feuerwehren und Rettungsdienste an. Unter schweren Atemschutz wurden erste Verletzte von einem Dach an einem Anbau gerettet. Weitere Einsatzkräfte kämpften sich durch das stark verrauchte Treppenhaus in das dritte Obergeschoss und durchsuchten Raum für Raum. Kaum dass sie was sehen konnten. Insgesamt sieben verletzte Personen konnten aus dem Gebäude gerettet und mit einer Trage zur Verletztensammelstelle des Rettungsdienstes gebracht werden. 

Großbrand in einem Bürogebäude - Feuerwehren testen den Ernstfall

Großbrand in einem Bürogebäude - Feuerwehren testen den Ernstfall

Großbrand in einem Bürogebäude - Feuerwehren testen den Ernstfall

Dort wurde eine Erstversorgung vorgenommen. Weitere Feuerwehren übernahmen die Wasserversorgung und die Löscharbeiten. Zu dem mussten umliegende Gebäude auf dem Firmengelände vor dem Übergreifen der Flammen geschützt werden. Dafür standen mehrere Löschtrupps parat.

Wesentliche Schwerpunkte, die bei der Übung getestet wurden, waren die Alarmierung über die Drittfirma, der neuen Löschwasserbehälter mit etwa 300 Kubikmeter im Gewerbegebiet Seebruck und die Kommunikationsstruktur der Feuerwehren. Alles in allem war der Einsatz zufriedenstellend

Insgesamt nahmen acht Feuerwehren an der Übung teil. Darunter die Feuerwehren Seebruck, Seeon, Truchtlaching, Obing, Ising, Rabenden, Gstadt und Gollenshausen. Zur Betreuung der Verletzten waren das Maltester Traunreut und die Wasserwacht Seebruck dabei. Damit die Verletzten realistisch aussahen, übernahm das Rote Kreuz Traunstein das Schminken.

FDL/Lamminger

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