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Vollsperrung der Seebrucker Alzbrücke ab Mitte November

So rüsten sich Feuerwehr und Rettungsdienst für den Notfall

Feuerwehr Seebruck und Alzbrücke
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Ab 15. November ist die Alzbrücke für den Verkehr gesperrt - auch für Rettungsfahrzeuge. Darauf bereiten sich Feuerwehr und Rettungsdienst bereits vor.

Ab 15. November ist die Alzbrücke für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Die fast einjährige Sperrung und die daraus resultierende großspurige Umleitung stellt auch die hiesigen Rettungskräfte um die Feuerwehr Seebruck und den Rettungsdienst auf die Probe.

Seebruck - „Das wird eine Herausforderung“, ist sich Martin Niedermaier, Kommandant der Seebrucker Wehr, im Gespräch mit chiemgau24.de sicher. Das Wichtigste sei, dass der Einsatz trotz Sperrung und Umleitung gewährleistet werden könne. Darauf liege der Fokus.

Unterstützung durch Nachbar-Feuerwehren

Damit dies auch gelinge, habe man sich mithilfe der Nachbarfeuerwehren neu aufgestellt. Die Seebrucker seien nun angewiesen auf die Unterstützung der umliegenden Wehren wie Truchtlaching und Chieming. Allen voran: Die Isinger.

Auch wenn sie als kleinere Einheit agieren, die Einsatzkräfte aus Ising sind Niedermaier zufolge die einzigen aus der Nachbarschaft, die im Zeitraum der gesperrten Alzbrücke innerhalb der erforderlichen Hilfsfrist von zehn Minuten ab Notrufeingang am Einsatzort sein könnten.

„Wir Seebrucker müssen natürlich wie alle anderen Fahrzeuge auch die Alzbrücke umfahren und stoßen als Unterstützung später hinzu“, erläutert Niedermaier weiter. Hinzu käme, dass die Seebrucker Wehr möglicherweise Einbußen bei der Einsatzbereitschaft einstecken müsse, wenn Feuerwehrler auf der anderen Seite des Ortes wohnen und zunächst über die Behelfsbrücke zum Feuerwehrhaus kommen müssen - zu Fuß oder mit dem Rad.

Gesperrte Alzbrücke wirbelt auch Einsatzplan des Rettungsdienstes durcheinander

Im zuständigen Gebiet der Integrierten Leitstelle Traunstein, den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein, gibt es 220 Freiwillige Feuerwehren, aber nur 18 Rettungsstandorte, was die Fahrtwege für den Rettungsdienst generell länger macht.

Damit die Einsätze der kommenden neun Monate ab der Vollsperrung Mitte November auch im Rettungsdienst weiterhin schnell und sicher über die Bühne gehen können, wurden in den Routinglisten für die Zuwege der Fahrzeuge entsprechende Umfahrungen oder alternative Standorte ergänzt, die Straßensperre im System der Integrierten Leitstelle als länger andauernde Vollsperrung hinterlegt, bestätigt uns Geschäftsführer Josef Gschwendner.

Kann die Hilfsfrist eingehalten werden?

„Im Bereich Rettungsdienst sind wir mit den Standorten Eggstätt, Trostberg und Traunstein sowie mit dem Luftbereich für den Helikopter Christoph 14 passabel aufgestellt, sodass auch der Bereich Seebruck gut abgedeckt und erreicht werden kann.“ Natürlich sei die Sperrung der Alzbrücke jedoch mit Einschränkungen verbunden.

Das System reagiere auf die jeweilige Verkehrslage und alarmiere die nächstgelegene Station. Erreicht die Integrierte Leitstelle beispielsweise ein Notruf vom Bereich um das Hotel Wassermann, so würde wohl Eggstätt aushelfen, weil die zuständige Stelle in Traunstein die Brücke umfahren müsste.

Die künftigen Einsätze des Rettungsdienstes würden fortlaufend beobachtet, die Zeiten kontrolliert. Im Fall einer Überschreitung der Hilfsfrist von zwölf Minuten wird sofort entsprechend reagiert und etwaige Anpassungen im Plan vorgenommen werden, schließt Gschwendner seine Erläuterungen. Alles Weitere werde sich ab Mitte November zeigen.

mb

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