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Unterkunft in Seeon bezugsfertig

Hilfe für Flüchtlinge: Feuerwehren richten erneut Zimmer ein

Das ehemalige Lebenshilfe Wohnheim wurde als Unterkunft für geflüchtete Menschen umfunktioniert.
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Das ehemalige Lebenshilfe Wohnheim wurde als Unterkunft für geflüchtete Menschen umfunktioniert.

Das ehemalige Lebenshilfe Wohnheim an der Werlinstraße in Seeon wurde nun zur Aufnahme von geflüchteten Menschen aus der Ukraine umfunktioniert.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Seeon – Innerhalb weniger Tage wurde das Gebäude so eingerichtet, dass dort nun zusätzliche Wohnmöglichkeiten zur Verfügung stehen. 22 Zimmer stehen ab sofort zur Belegung zur Verfügung. Ausgerüstet mit Akkuschrauber und Werkzeugkisten waren rund 30 Helfer der heimischen Feuerwehren am Samstag gefordert, Betten und Schränke aufzubauen und die Räume wohnlich zu gestalten.

Bereits im Vorfeld war die örtliche Feuerwehr Seeon mit den Vorbereitungen für die Aufbauaktion im Einsatz. Am Samstagvormittag wurden sie dann durch die Aktiven der Feuerwehren Heiligkreuz, Stein und Trostberg unterstützt. Innerhalb weniger Stunden konnten so dutzende Betten und Schränke zusammengebaut werden. Gegen 13 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen und alle Räume des ehemaligen Lebenshilfe Wohnheims bezugsfertig möbliert.

Einweisung der Helfer

Den Einsatzauftrag erteilte das Landratsamt Traunstein an die Örtliche Einsatzleitung. Die Feuerwehr Führungsstelle Chiemsee in Erlstätt hat innerhalb kurzer Zeit alle organisatorischen Vorbereitungen getroffen und die Helfer zusammengetrommelt. Kreisbrandrat Christof Grundner und Kreisbrandinspektor Martin Schupfner haben zu Beginn des Einsatzes die Helfer eingewiesen und sie in den Morgenstunden des vergangenen Samstags mit der Aufgabenstellung vertraut gemacht.

„Mit dieser kurzfristig geforderten Hilfeleistung haben unsere Einsatzkräfte erneut eine rasche und unkomplizierte Unterstützung ermöglicht“, so das Fazit von Christof Grundner. Da die Feuerwehren für derartige Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzes tätig werden, sind dort in erster Linie die Feuerwehren mit Katastrophenschutzausrüstung gefragt. Sie sind für überörtliche Einsätze ausgestattet und mit den von der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellten Fahrzeugen unter anderem für derartige Aufgaben vorgesehen.

Aufbau von Betten und Schränken

Wie Christof Grundner gegenüber chiemgau24.de erklärt, „geben die Feuerwehren der Region, neben der aktuell laufenden Spendenaktion von Feuerwehrausrüstung bei der sich die Feuerwehren Bergen, Petting und Pietling beteiligt haben, mit dem Aufbau von Unterkünften ihr Bestes, um auch einen Beitrag für die Menschen aus der Ukraine zu leisten“ und fügt an, „die Bilder aus dem Kriegsgebiet machen wirklich betroffen und wir sehen es als selbstverständlich an, dort zu helfen, wo unsere Hilfe gebraucht wird“.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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