Rathausneubau in Seeon-Seebruck nimmt Gestalt an 

Endspurt auf der Baustelle - Einzug im Januar 2020 geplant 

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Seeon-Seebruck - Der Spatenstich zum Rathaus-Neubau in der Chiemseegemeinde liegt nun ein Jahr zurück. Inzwischen hat sich einiges getan im Herzen von Seeon-Seebruck. Der aktuelle Stand im September 2019: 

Laut Seeon-Seebrucks Bauamtsleiter Josef Heiß laufen die Arbeiten nach Plan: "Wir sind gut dabei, haben regionale und einheimische Firmen im Boot, mit denen die Zusammenarbeit reibungsfrei funktioniert." 

Das sei Heiß zufolge auch essentiell: "Das ist wie bei einem Zahnrad, da muss alles laufen und wenn eine Stelle hakt, verzögert das alles weitere. Bei uns läuft es aber wirklich zufriedenstellend." 

Bauarbeiten in der Endphase 

Zu den derzeitigen Arbeiten erklärt der Bauamtsleiter: "Nachdem zuletzt zahlreiche Vergaben und Bemusterungen - wie die von Wandverkleidung und Bodenbelag für den Sitzungssaal - stattgefunden haben, befindet sich der Rathausneubau nun in der Endphase. Derzeit laufen die Aufheiz- sowie Trocknungsphase für Estrich und  Ausbaugewerke auf Hochtouren. Mit den Fliesenarbeiten soll noch diese Woche im Kellergeschoss begonnen werden. Der Außenputz, Sonnen- und Blitzschutz wurden soweit fertiggestellt, dass das Fassadengerüst letzte Woche abgebaut und mit den Außenanlagen begonnen werden konnte." 

Die Büroeinrichtungen seien zwischenzeitlich abgestimmt, bemustert und entsprechend beauftragt worden. Auch die Submission für die Innenausbauarbeiten für die Tourist-Information und den künftigen Sitzungssaal hätten bereits stattgefunden. 

Das neue Rathaus in Seeon-Seebruck nimmt Gestalt an. 

Was Heiß besonders freut ist der Kostenstand: Nachdem die Kosten zu Beginn stiegen, hätten sie sich nun eingependelt. Erfreulicherweise hätten sich für dieses "sehr umfangreiche Gewerk überwiegend heimische Firmen beteiligt und die vorliegenden Angebote sind im vorgegebenen Kostenrahmen". Derzeit erfolge die entsprechende Beauftragung. Rund 5,7 Millionen Euro Gesamtkosten sind für den Neubau im Herzen der Gemeinde prognostiziert. 

Die nächsten Schritte auf der Baustelle: 

Laut Baustellenterminplan sei derzeit ein Verzug von etwa neun Arbeitstagen zu verzeichnen, der in der folgenden Ausführungszeit kompensiert werden müsse, damit der geplante Einzugstermin Anfang Januar 2020 nicht gefährdet werde. 

Die zusätzliche parallele Maßnahme der Parkplatzerweiterung, nördlich der Aussegnungshalle, laufe ebenfalls planmäßig. Die Fundamente und Betonstützwände seien fertiggestellt, sodass auch in diesem Bereich die Außenanlagengestaltung zusammen mit dem Rathausumfeld erfolgen könne. Die Carportbedachung werde im Anschluss an den Pflasterarbeiten - voraussichtlich im November 2019 - fertiggestellt.

Im Dezember werden die Aubaugewerke und die Außenanlagen angebracht sowie die Büros im Neubau möbiliert. 

Es sei geplant, die noch ausstehenden Gewerke bis zum Jahresende abschließen zu können, "sodass dem Umzug der Verwaltung in das neue Rathaus in den ersten beiden Kalenderwochen 2020 nichts mehr im Wege steht. Die Inbetriebnahme des neuen Rathauses datiert Heiß auf den 13. Januar des kommenden Jahres. Die endgültige Einweihung und der Tag der offenen Tür sind für Sonntag, 16. Februar 2020, angesetzt.

mb

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