Bürgerbefragung zur Entlastungsspange angelaufen

Gemeinde wünscht sich "hohe Beteiligung" der Seebrucker 

So ähnlich könnte eine mögliche Trassenführung aussehen: Die blau eingezeichnete Trasse einer möglichen Entlastungsspange nördlich des Ortsteils Graben stammt vom Architekturbüro Landbrecht und soll vor allem als Diskussionsgrundlage dienen. Die Bürger können nun im Rahmen einer Befragung über das weitere Vorgehen abstimmen. 
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So ähnlich könnte eine mögliche Trassenführung aussehen: Die blau eingezeichnete Trasse einer möglichen Entlastungsspange nördlich des Ortsteils Graben stammt vom Architekturbüro Landbrecht und soll vor allem als Diskussionsgrundlage dienen. Die Bürger können nun im Rahmen einer Befragung über das weitere Vorgehen abstimmen. 

Seeon-Seebruck - Die Bürgerbefragung zur Entlastungsspange ist angelaufen. Die Seebrucker sollen mitentscheiden, ob die Gemeinde die Planungen des Staatlichen Bauamts weiter unterstützen soll. Abgabefrist ist am 18. Februar. 

Seit 5. Februar landen die Briefe für die Bürgerbefragung zur Entlastungsspange Seebruck bei allen wahlberechtigten Seebrucker ab 16 Jahren in den Briefkästen - inklusive eines persönlichen Anschreiben des Bürgermeisters. Auf der Rückseite des Anschreibens befindet sich zudem eine Information des Staatlichen Bauamtes Traunstein zur geplanten Entlastungsspange in Seebruck.


Für die Gemeinde stellt sich die Frage, ob sie die Planungen des Staatlichen Bauamtes Traunstein weiter unterstützen soll. Durch die hohe Bedeutung einer möglichen Entlastungsspange für die zukünftige Entwicklung von Seebruck hat der Gemeinderat deshalb beschlossen, als Basis für seine Entscheidung die Meinung der Seebrucker abzufragen. 

Mehr Rückmeldungen bedeuten fundiertere Entscheidungsbasis

Vor diesem Hintergrund der Ergebnisse der Befragung wird die Gemeinde entscheiden, wie sie zukünftig mit den weiteren Planungen zu einer Entlastungsspange umgehen wird. 


Dei Bürger werden in der Befragungskarte aufgefordert, ihre Meinung zur weiteren Unterstützung der Planungen des Staatlichen Bauamtes durch die Gemeinde mit "Ja", "Nein" und "Keine Meinung" abzugeben. 

Bürgermeister Bernd Ruth und auch der Gemeinderat bitten um eine hohe Beteiligung, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung der Verwaltung. Je mehr Angeschriebene die Fragekarte zurückschicken, umso fundierter die Entscheidungsbasis

Letzter Abgabetermin für die Fragekarte in einem Postkasten oder im Briefkasten des Rathauses ist der 18. Februar 2020. Die Befragung und die Auswertung der Ergebnisse wird vom Ingenieurbüro für Verkehrsuntersuchungen im Orts- und Stadtbereich "Ingevost" begleitet und durchgeführt.

Verkehrsbelastung in Seebruck seit Jahrzehnten Thema

Die Verkehrsbelastung in der Ortsmitte von Seebruck beschäftigt die Bürger seit fast 60 Jahren. Die bestehende Alzbrücke im Zuge der Staatsstraße 2095 muss aufgrund von Baufälligkeit erneuert werden. 

Das Staatliche Bauamt Traunstein plant für deren Instandsetzung eine Übergangslösung bis eine mögliche neue Entlastungsspange für Seebruck in etwa 15 Jahren realisiert werden könnte.

mb

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