Großbrand in Seeon-Seebruck am Samstag

130 Feuerwehrler kämpfen gegen die Flammen: Stadel auf Pferdehof bei Brand zerstört

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Seeon-Seebruck - Am Samstagabend, den 31. August, gegen 18.50 Uhr wurde die Feuerwehr nach Seeon-Seebruck alarmiert. Ein Holzstadel, Stroh und Heu standen in Vollbrand. Die Polizei schätzt den Schaden im sechsstelligen Bereich. 

Update, Sonntag, 7.45 Uhr - Pressemeldung der Feuerwehr

Bei einem Großbrand am frühen Samstagabend (31. August) auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Seeon am Klosterweg wurde ein als Lager und Pferdestall genutzter Stadel völlig zerstört. Ebenso wurde eine große Menge im Freien gelagertes Heu und Stroh ein Raub der Flammen. Auch zwei, unmittelbar am Stadel abgestellte Fahrzeuge wurden zerstört. Mehrere Pferde konnten rechtzeitig aus dem brennenden Stadel befreit und in Sicherheit gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Trotz eines Großaufgebotes von acht Feuerwehren mit rund 130 Einsatzkräften entstand hoher Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf einen sechsstelligen Betrag beläuft. Was den Brand ausgelöst hat ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Um 18.36 Uhr löste die Integrierte Leitstelle Traunstein Großalarm für die Feuerwehr Seeon und die Wehren der Umgebung aus. Den anrückenden Einsatzkräften aus Seeon, Trostberg, Obing und Pittenhart wies eine schwarze und mächtige Rauchsäule den Weg zum Einsatzort. Südwestlich des Kloster Seeon und südlich der Kreisstraße TS 22 nach Oberbrunn standen auf dem landwirtschaftlichen Betriebsgelände ein hölzerner Stadel sowie gepresste und in Folie geschweißte Heu- und Strohvorräte in Vollbrand. Die Einsatzleitung ließ die Wehren aus Seebruck, Truchtlaching, Rabenden und Albertaich nachalarmieren, um eine weitere Ausbreitung des Feuers auf das Hauptgebäude – einen Vierseithof – und weitere benachbarte Gebäude verhindern zu können.

Die Löschmannschaften postierten sich rund um das Gebäude und mussten wegen des starken Brandrauches mit Atemschutzgeräten arbeiten. Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, war es notwendig lange Schlauchleitungen vom Seeoner See bis zum Brandort zu verlegen. Auch wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht um die Flammen von oben bekämpfen zu können.

Um 20.40 Uhr – zwei Stunden nach Einsatzbeginn – meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle.“ Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch bis zum frühen Sonntagmorgen an. Das verbrannte Heu und Stroh mussten abgetragen und ausgebreitet werden, um Glutreste erkennen und ablöschen zu können.

Zur Absicherung der Floriansjünger stand eine Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Bayerischen Roten Kreuzes bereit, musste jedoch nicht eingreifen. Es gab glücklicherweise keine Verletzten. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) dokumentierte das Einsatzgeschehen und sorgte für die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften. Geleitet wurde der Einsatz von den Kommandanten der Feuerwehr Seeon, unterstützt von Mitgliedern der Kreisbrandinspektion.

Während der Löscharbeiten war die Kreisstraße zwischen Seeon und Oberbrunn im Bereich des Brandortes komplett gesperrt. Erst am Sonntag gegen 1 Uhr war der Einsatz beendet und die Feuerwehren kehrten zu den Gerätehäusern zurück.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Update, 22.50 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Am Samstag, den 31. August, kam es gegen 18.30 Uhr zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen / Reiterhof im Klosterweg. Die Löscharbeiten der Feuerwehren dauern aktuell noch an. Nach derzeitigem Stand wurden keine Personen oder Tiere verletzt. Die Kriminalpolizei Traunstein wird die weiteren Ermittlungen bezüglich der genauen Brandursache führen. 

Ein Betriebshelfer entdeckte den Brand auf dem Grundstück des Reiterhofes unmittelbar in Nähe der Hofeinfahrt. Dort befindet sich ein Pferdestall, in welchem im hinteren Teil Stroh gelagert wird. Des Weiteren befindet sich in Nähe des Stalles ein Strohballenlager. Sowohl das Stallgebäude, als auch das Strohballenlager brannten. 

Die Löscharbeiten der umliegenden Feuerwehren konzentrierten sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude zu verhindern. Das Strohballenlager ließ man kontrolliert abbrennen. Das Stallgebäude brannte indes komplett nieder und stürzte ein. Durch den Brand wurden zwei in der Nähe des Stalles abgestellte Autos total beschädigt, da das Feuer auf diese übergriff. Personen oder Tiere wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die im Stall befindlichen Pferde konnten befreit werden.

Großeinsatz der Feuerwehr in Seeon-Seebruck

Die Staatsstraße 2940 musste für die Dauer der Löscharbeiten zwischen der Seestraße und Seeleitenstraße komplett gesperrt werden. Der Sachschaden dürfte sich auf etwa 150.000 bis 200.000 Euro belaufen. Die Kripo in Traunstein übernahm die Ermittlungen zur Brandursache, welche die nächsten Tage andauern werden. Bei Vorliegen neuer Erkenntnisse wird nachberichtet.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, 22.25 Uhr - Weitere Bilder von vor Ort

Rauchschwaden zogen über den Seeoner See, als gegen 18.30 Uhr am Samstag umliegende Feuerwehren alarmiert wurden. Westlich des Seeoner Sees stand Stroh und Heu und ein Stadel, der als Pferdestall und Lager genutzt wurde, in Vollbrand. Ebenso wurden zwei Autos, die vor dem Stadel standen, von den Flammen zerstört. Die Pferde konnten noch rechtzeitig gerettet werden. 

Einsatzkräfte der Feuerwehren mussten lange Schlauchleitungen aufbauen und unter schwerem Atemschutz das Feuer bekämpfen. Zu den Angriffstrupps am Boden, wurden zwei Drehleitern zum Löschen eingesetzt. Das BRK war zur Absicherung der Feuerwehr mit der SEG Schnellen Einsatzgruppe und der BRK Bereitschaft Seeon vor Ort. Es waren die Feuerwehren Seeon, Obing, Pittenhart, Trostberg, Seebruck, Truchtlaching, Rabenden, Albertaich und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung. Die Polizei schätzt den Schaden im sechsstelligen Bereich.

Fotos

FDL/Lamminger

Update, 20.49 Uhr:

Nach neusten Informationen von vor Ort brannte zuerst ein Heuhaufen. Danach ging das Feuer auf den Holzstadel über. Dieser brannte dann komplett nieder. Außerdem brannten zwei Autos, die neben dem Gebäude parkten, vollständig aus.

Im Stadel befanden sich zum Unglückszeitpunkt Pferde und landwirtschaftliche Geräte. Die beiden Pferde konnten glücklicherweise auf eine benachbarte Koppel gerettet werden.Verletzt wurde niemand. Die Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 150.000 Euro, so eine Sprecherin der Polizei Trostberg.

Der Brand am Gebäude ist mittlerweile unter Kontrolle. Die Feuerwehr löscht derzeit das Feuer im Heu, das immer wieder aufflammt. Die Rauchwolken waren wegen dem starken Wind weithin sichtbar.

Update, 20.20 Uhr:

Neben dem Holzstadel, der komplett niedergebrannt ist, fingen auch Heuballen Feuer. 

FOTOS

Update, 20.05 Uhr:

Die Feuerwehr versuche aktuell den Brand kontrolliert zu löschen, damit die Flammen nicht übergreifen, so eine Sprecherin der Polizei Trostberg auch Nachfrage von chiemgau24.de. Die Ursache für den Brand ist weiterhin unklar.

Der Kriminaldauerdienst übernimmt die Ermittlungen. Die Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 150.000 Euro, so die Sprecherin weiter.

Erst am Freitagabend stand ein unbewohnter Neubaukomplex in der Rosenheimer Straße in Oberaudorf in Flammen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mindestens drei Millionen Euro.

Update, 19.33 Uhr:

In Seeon-Seebruck stand nach Informationen von vor Ort am Samstagabend ein Holzstadel in Flammen. Das Gebäude ist komplett niedergebrannt. 

Die Feuerwehr führt derzeit noch Löscharbeiten durch. Die Ursache für das Feuer ist bislang nicht bekannt. Offen ist auch, ob Personen oder Tiere verletzt wurden und wie hoch der Sachschaden ist. 

Erstmeldung

Die Feuerwehr löscht derzeit den Brand

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, brennt derzeit ein Heulager mit Pferdestall in Seeon-Seebruck. Ein Feuerwehr-Großeinsatz ist angelaufen. Die Rettungsdienste und die Polizei sind auf Anfahrt. Weitere Informationen sind derzeit nicht bekannt.

* Weitere Informationen und Bilder folgen*

ma

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