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Bürgermeister Bartlweber verärgert

„Nehmt die Masken ab!“ - Seeon-Seebrucker „Wächter im Garten Eden“-Statue illegal beschädigt

Sachbeschädigung an der Heinrich Kirchner Statue „Wächter im Garten Eden“ vor dem Rathaus
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Sachbeschädigung an der Heinrich Kirchner Statue „Wächter im Garten Eden“ vor dem Rathaus

In den letzten Wochen sieht sich die Gemeinde Seeon-Seebruck immer wieder mit illegal angebrachten Aufklebern und Plakaten konfrontiert. Jetzt hat es auch die wertvolle Heinrich Kirchner Statue „Wächter im Garten Eden“ vor dem Rathaus erwischt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Seeon-Seebruck – Es geht meist um Meinungs-Bekundungen gegen aktuelle Corona-Maßnahmen. Plakate und Aufkleber rufen zum Widerstand auf. Ein Impressum ist meist nicht zu finden. Dafür sind die Plakate und Aufkleber so festgemacht, dass sie nur schwer wieder entfernt werden können. 

„Hier fehlt mir jegliches Verständnis“, ärgert sich Bürgermeister Martin Bartlweber. „Meinungsäußerung ist die eine Sache. Aber hier werden wertvolle Kunstgegenstände verschandelt und es kostet uns viel Mühe, diese wieder abzulösen.“

Auch das Rathaus selbst sowie weitere gemeindliche Gebäude sind immer wieder Ziel dieser illegalen Plakatierung. Dabei bewegen sich die Verursacher durchaus auch im illegalen Bereich, erklärt Daniela Kollert, Leiterin des Ordnungsamtes der Gemeinde. „Das Bekleben von Stromkästen, Schaufenstern, Bushaltestellen etc. kann eine strafbare Sachbeschädigung nach § 303 StGB darstellen. Wer hiernach unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.“

Für eine Sachbeschädigung kommt es darauf an, wie Plakate angebracht werden. Werden sie mit Kleister befestigt, wird dies in aller Regel eine nicht nur unerhebliche Veränderung des Erscheinungsbildes darstellen und damit den Tatbestand erfüllen.

Bürgermeister Martin Bartlweber will diese wilde Plakatierung nicht weiter hinnehmen. „Ich appelliere hier noch einmal an die Vernunft. Bitte haben Sie Respekt vor fremden Eigentum. Sollten weiterhin Gebäude und Kunstgegenstände beklebt werden, sind wir gezwungen, weitere Schritte zu prüfen.“

Pressemitteilung der Gemeinde Seeon-Seebruck

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