Stalldach im Keltengehöft Stöffling beschädigt

Ein oder mehrere unbekannte Tiere ärgern Kelten und gemeindliche Bauhofmitarbeiter

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Deutlich zu sehen ist das Loch auf dem Schilfdach des Stallgebäudes im Keltengehöft Stöffling und die herausgerissenen Schilfhalme. Welches Tier sich dort immer wieder zu schaffen macht, konnte bisher nicht eruiert werden – es wird aber eifrig spekuliert.

Seeon-Seebruck - Im Herbst 2016 sind die Schilfdächer auf dem Werkstattgebäude und dem Stall des 20 Jahre alten Keltengehöfts Stöffling von einer polnischen Fachfirma aufwendig erneuert worden und sollten eigentlich wieder 15 bis 20 Jahre halten – eigentlich, denn nun scheint es so, als müssten die Schilfdachexperten heuer schon wieder anrücken.

Schuld ist ein bisher unbekanntes zwei- oder vierbeiniges Wesen (oder auch mehrere davon), das sich seit Ende Februar in regelmäßigen Abständen an der Westseite des Stalldaches zu schaffen macht, Schilfhalme herausreißt und rings um das Gebäude verteilt. Mittlerweile ist an der besagten Stelle schon ein deutlich sichtbares Loch entstanden.


„Unsere Bauhofmitarbeiter haben immer wieder das heruntergeschmissene Schilfmaterial weggeräumt, doch es hört einfach nicht auf, zum Glück ist das rund 30 Zentmeter dicke Schilfdach aber immer noch wasserdicht“, so der stellvertretende Leiter der Tourist-Information Seebruck Matthias Ziereis.

Rings um den Stall des Keltengehöfts liegen die Schilfhalme verstreut in der Wiese. Ein oder mehrere unbekannte Tiere reißen sie seit einiger Zeit aus dem Schilfdach.

Bisher habe man die Übeltäter noch nicht auf frischer Tat ertappen können und auch die Spurensuche am Tatort sei ohne Erfolg geblieben. Krähen, Elstern, Nagetiere, maderartige Tiere etc.? – Der Kreis der Tatverdächtigen ist groß und es wird eifrig spekuliert. Da hierzulande professionelle Schilfdachdecker rar sind, hat Ziereis im Namen der Gemeinde schon die osteuropäische Fachfirma kontaktiert, aber noch keine Antwort erhalten. „Während der Corona-Krise hätten die Arbeiter bisher aber auch kaum anreisen können“, so Ziereis.

mmü

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