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Gut besuchte Veranstaltung

Themenworkshop beim Grünen Ortsverein Seeon-Seebruck-Truchtlaching

Hannah Hollinger (Mitte) umgeben von den Mitgliedern des Ortsvereins der Grünen aus Seeon, Seebruck und Truchtlaching.
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Hannah Hollinger (Mitte) umgeben von den Mitgliedern des Ortsvereins der Grünen aus Seeon, Seebruck und Truchtlaching.

„Wofür stehen wir Grünen in der Gemeinde?“ Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen mit Freunden Seeon-Seebruck-Truchtlaching veranstaltete beim Hafenwirt in Seebruck dazu einen ersten Workshop, ein zweiter mit weiteren Themen soll folgen. Nach der Begrüßung moderierte Hannah Hollinger, eine der beiden neugewählten Sprecherinnen, gekonnt die gut besuchte Veranstaltung.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Seeon-Seebruck - Die wichtigen Themen wurden zunächst in Kleingruppen diskutiert und zur Auswertung farbig auf großen Papierbögen notiert. Jedes Mitglied der Gruppe sollte seine Meinung dort wiederfinden. Bei der anschließenden Auswertung war man überrascht, dass man am Ende bei vielen Themen übereinstimmte. Mit viel Engagement wurden das Thema Umwelt und Energie diskutiert. „In der jetzigen Zeit werden alle Energieformen gebraucht“, so ein Mitglied, geeignete Standortsuche sei nötig, besonders für Windräder: „Windräder erzeugen auch nachts und bei schlechtem Wetter Strom“.

Das Photovoltaik-Konzept der Gemeinde Seeon-Seebruck (Flächensuche nach festgelegten Kriterien) als Genossenschaft mit Bürgerbeteiligung sei der richtige Weg, der aber ausgeweitet werden sollte mit Agro-PV-Anlagen auf geeigneten Wiesen und weiteren PV-Anlagen auf Bestandsimmobilien. Das Thema Bauen und Ortsentwicklung wurde intensiv diskutiert. Um dem Flächenverbrauch entgegen zu wirken, sollte der Wohnungsleerstand ermittelt werden. „Die Gemeinde könnte dazu einen „Kümmerer“ berufen“, wurde mehrfach vorgeschlagen. Um Flächenfraß zu vermeiden war man sich einig, dass es in Zukunft mehr um Verdichtung der Ortsinnenräume gehen müsste. Dabei sollten, soweit möglich, Mehrfamilien- und Mehrgenerationenhäuser bevorzugt werden.

Beim Thema Verkehr war man sich unter den Teilnehmern einig in der Forderung nach besserer Anbindung aller Gemeindteile an den Öffentlichen Personennahverkehr. „Was bringt die Ansiedelung von Gewerbe auf der grünen Wiese, wenn man nur mit dem Auto zur Arbeit kommen kann. Dem Klimaschutz dient das nicht!“, so ein Mitglied. Im Zuge der Vermeidung von Verkehr plädierte man in den Arbeitsgruppen für mehr und bessere Radwege und durchgehend Tempo 30 innerhalb der Ortschaften. Viele Vorschläge wurden diskutiert, nicht immer war man sich einig: „Parkplätze innerhalb oder außerhalb der Ortschaft?“ So wurde gefragt. Nur eines lag allen am Herzen: Die Besonderheit und Einmaligkeit unserer wunderschönen Landschaft muss für Einheimische und Touristen erhalten bleiben – auch in diesen schwierigen Zeiten.

Pressemitteilung Grünen Ortsverein Seeon-Seebruck

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