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Überprüfung beantragt

„Luftkurort“ Seebruck: Was steckt hinter dem Prädikat?

Seebruck Ortszentrum
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Das Ortszentrum in Seebruck nahe der Alzbrücke.

„Luftkurort“ Seebruck, „Erholungsorte“ Seeon und Truchtlaching: Was genau bedeuten diese beiden Prädikate und welchen Nutzen hat es für die Chiemseegemeinde und seine Ortsteile? Die Aufklärung erfolgte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Seeon-Seebruck - Im Jahr 2020 erstellte der Deutsche Wetterdienst ein Gutachten zur Überprüfung des Klimas sowie Bioklimas.

Wie Bürgermeister Martin Bartlweber in der letzten Sitzung des Rats am 14. März erläuterte, erfülle der Ortsteil Seebruck erneut die Voraussetzungen für das Prädikat „Luftkurort“. Die Gemeindeteile Seeon und Truchtlaching behalten den bestehenden Status „Erholungsorte“.

4000 Euro für Bezeichnung „Luftkurort“

Die Bezeichnung hat zehn Jahre Bestand. Neben dem Gutachten ist noch eine ärztliche Beurteilung des gesundheitsfördernden Aspekts des Gemeindeteils notwendig. Um das Prädikat letztlich beim Staatsministerium des Inneren zu beantragen, braucht es weitere Unterlagen, Beurteilungen und Stellungnahmen diverser Behörden. Kostenpunkt: insgesamt 4000 Euro.

Was bringen die Prädikate der Gemeinde?

In Seebruck werbe am ehesten die „Klinik ChiemseeWinkel“ mit dem Prädikat „Luftkurort“ - ansonsten aber verliere die Bezeichnung eher an Bedeutung, erklärt der Bürgermeister. Ein Teil der Räte war der Ansicht, es sei sinnvoll, dieses Prädikat fortzuführen - auch angesichts der Feinstaubdebatten.

Der Meinung Bartlwebers, dass es Sinn mache, das Begonnene auch zu Ende zu bringen, schlossen sich die Mitglieder des Gemeinderats an. Der abschließende Tenor: „Das nehmen wir mit - ‚Luftkurort‘ hört sich gut an.“ Der Gemeinderat beschloss damit einstimmig, für den Ortsteil Seebruck die Überprüfung der Voraussetzungen zur Anerkennung des Prädikates „Luftkurort“ zu beantragen.

mb

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