Planungen in Seeon-Seebruck

Rathaus-Neubau: Künftig Arbeitskreis statt Ausschuss 

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Der erste Entwurf für das neue Rathaus in Seeon-Seebruck steht. 
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Seeon-Seebruck - Seit Jahren schon ist der Neubau des Rathauses Thema in der Gemeinde. Wie geht es weiter mit den Planungen? 

Das Rathaus beschäftigt die Gemeinderatsmitglieder immer wieder aus Neue. Einer zuletzt im November recht kontroversen Debatte über die Besetzung des entsprechenden Ausschusses  für den Neubau des Rathauses folgte in der jüngsten Sitzung am 15. Januar die rasche Entscheidung, wie es weitergehen soll. 

Empfehlungen künftig nicht mehr im Ausschuss

"Der Rathausausschuss wird umgewandelt in einen Arbeitskreis", lautet die kurze und knappe Antwort von Geschäftsführer Dominik Huber auf Nachfrage von chiemgau24.de. Das Ganze sei "ohne große Komplikationen" verlaufen. 

Damit könne nun auch Hermann Hofstetter, der dem Ausschuss bisher als externes Mitglied beiwohnte, die Sitzungen weiterhin besuchen. Nach den Regeln der bisherigen Geschäftsordnung hätte Hofstetter bis dato gar nicht im Ausschuss vertreten sein dürfen, da externe Personen lediglich im Einzelfall, zum Beispiel als Sachverständige, zugezogen und angehört werden können. Diese Tatsache sorgte für Diskussion bei den Ausschussmitgliedern. Mit der Änderung der Geschäftsordnung, die eng mit der Rechtsbehörde abgestimmt worden sei, sei dies laut Huber nun möglich. 

Die Gemeinde Seeon-Seebruck hat mit dieser Entscheidung neben dem Arbeitkreis "Energie und Umwelt", dem "Beirat für Senioren und Menschen mit Behinderung" sowie dem Kreis "Lebensqualität durch Nähe ab jetzt einen neuen Arbeitskreis, der sich maßgeblich um den Neubau des Rathauses kümmern und Empfehlungen aussprechen wird.    

Thema Rathaus - Wie geht's weiter? 

Wie Bauamtsleiter Josef Heiß mitteilt, sei der Entwurf für den Rathaus-Neubau vom Gemeinderat abgesegnet. Auch der grobe Fahrplan für die Zeitschiene stehe bereits. "Phase vier ist soweit abgeschlossen, der nächste Schritt im Vergabeverfahren (VGV) wird sein, einen Architekten für die technische Umsetzung zu bestimmen", erklärt Heiß. "Ende Januar findet hierzu ein Termin mit allen Bewerbern statt."

Ein Grund, warum sich das Genehmigungsverfahren für den Rathaus-Neubau schon jahrelang zieht, seien laut dem Bauamtsleiter fortwährende archäologische Untersuchungen in dem "Römerort Seeon-Seebruck", der sich im roten Bereich der Denkmalschutzzone befindet und somit unter besonderer Beobachtung steht. 

mb

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