Freie-Wähler-Bürgermeisterkandidat bei Kommunalwahl 2020 

"Mitanand statt ignorant": Martin Bartlwebers Ziele für Seeon-Seebruck

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Marin Bartlweber wird sich bei den Aufstellungsversammlungen der Parteifreien Wähler im Herbst als Bürgermeisterkandidat in der Gemeinde Seeon-Seebruck bewerben. Der 39- jährige Pflegesachverständige sitzt seit fünf Jahren im Gemeinderat und spricht sich für mehr Bürgernähe aus.
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Seeon-Seebruck - Martin Bartlweber tritt bei den Kommunalwahlen 2020 als Bürgermeisterkandidat an. Die amtierenden Gemeinderäte der Freien Wähler Seeon, Seebruck und Truchtlaching haben ihm in einer Fraktionssitzung offiziell das Vertrauen ausgesprochen und schicken den 39-jährigen Seeoner bei den im Herbst stattfindenden Aufstellungsversammlungen für die Parteifreien Wähler ins Rennen.

Mit ihm soll sich einiges ändern in der Gemeinde. "Mitanand" lautet das Stichwort. Bartlweber will mehr mit den Bürgern zusammenarbeiten, ihre Bedürfnisse ernst nehmen und gemeinsam etwas bewegen. 

Bartlweber ist vor zwölf Jahren der Familie wegen aus Obing in die Gemeinde Seeon-Seebruck gezogen. Seither hat er einige Hebel bereits in Bewegung gesetzt - auch als "Zuagroasta": 2009 hat er die "Seeoner Goaßlschnalzer" ins Leben gerufen. Dazu kamen im Laufe der Jahre aktive Mitgliedschaften in weiteren Seeoner Vereinen, wie der Freiwilligen Feuerwehr, dem Burschen- und Schützenverein, dem Sportverein oder der Heimatbühne. Zugleich ist er Mitinitiator des "Starkbierfests" der Seeoner Ortsvereine. 

"Es wird so viel gesagt, geplant und versprochen - aber selten umgesetzt" 

"Ich muss immer etwas tun", gibt Bartlweber selbst zu. "Für mich gibt es nichts Schlimmeres, als abzuwarten." Das ist auch ein Grund, warum der 39-Jährige sich jetzt um das Bürgermeisteramt bewirbt: "Weil da einfach viel zu wenig passiert. Aktuell wird so viel gesagt, geplant und versprochen - aber selten umgesetzt." 

Und er weiß wovon er spricht: Seit fünf Jahren ist Bartlweber im Gemeinderat aktiv. Mit seinem Engagement konnte er viel Innovatives ins Leben rufen, wie das Quartierskonzept, das auf eine reibungslose Grundversorgung älterer Bürger abzielt. Auf ihn geht das kommunale Erfolgsprojekt "Lebensqualität durch Nähe" zurück, in dem er unter anderem den Vorsitz des Arbeitskreises "Gastronomie, Wirtschaft, Tourismus" übernommen hat. In dieser Funktion konnte er mit der Konzeptionierung des "Seeoner Seerosenwegs" sowie der "Dorfplatzgestaltung und - belebung" schon viele konkrete Impulse für das Dorfleben setzen. 

Bezahlbarer Wohnraum, Nahversorgung, Digitalisierung

Aber das alles reicht dem umtriebigen 39-Jahrigen nicht: "Ich komme berufsbedingt viel herum und die Leute erzählen mir, was sie bewegt. Wir haben so viele Baustellen in der Gemeinde, die unbedingt angegangen werden müssen. Ich möchte hier nur die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum nennen, die es jungen Familien ermöglicht, in unserer schönen Gemeinde zu bleiben, die aber auch attraktive Angebote für Alleinstehende und Ältere bereithält. Wir müssen außerdem die Nahversorgung in allen Ortsteilen stärken, die Digitalisierung voranbringen und ein zeitgemäßes Verkehrskonzept entwickeln."

Sein Ziel sei eine nachhaltige Gemeinde, in der Jüngere und Ältere gerne leben, in der sie Freizeit- und Versorgungsangebote haben und in der sie sich auch beruflich verwirklichen können. Dazu brauche es eine offene und für alle ansprechbare Verwaltung. Bartlweber ist bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen. 

"Im Moment fühlen sich viele Bürger im Stich gelassen"

Sich für seine Mitmenschen einzusetzen, treibt ihn schon jetzt beruflich an. Nach vielen Jahren als Intensivpfleger im Krankenhaus bildete er sich 2014 zum Pflegesachverständigen fort. Seitdem besucht er täglich Familien, die einen Pflegefall zu betreuen haben. 

Mit seinem Wissen und unermüdlichem Einsatz verschafft er diesen Menschen die größtmögliche Unterstützung. Genau diese Energie will er auch als Bürgermeister einsetzen. "Im Moment fühlen sich viele Bürger von ihrem Ortsvorsteher im Stich gelassen. Ängste und Bedürfnisse werden zu oft nicht gehört oder nicht ernst genommen. Viele sind enttäuscht, wenden sich von der Kommunalverwaltung ab und formieren sich stattdessen zu Bürgerforen, um ihren Unmut deutlich zu machen." 

Bartlweber verstehe das: Den Bürgern sei beim letzten Amtsantritt ein Paradigmenwechsel versprochen worden, von dem aber nur wenig umgesetzt worden sei. Dieser Entwicklung will Bartlweber künftig eine parteiunabhängige Kommunalpolitik des aktiven Miteinanders entgegensetzen: "Es muss wieder vorwärts gehen in unseren drei wunderschönen Ortsteilen, die alle ein großes Potential haben. Wir müssen raus aus der Passivität und unsere Heimat gemeinsam aktiv gestalten und voranbringen. Dafür stehe ich. Packen wir es an! Mitanand!" 

mb/Pressemitteilung Freie Wähler Seeon-Seebruck

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