Freie Wählergruppe fordert Verbesserungen

"Teilweise lebensgefährlich": Schwierige Parkplatzsituation am Kloster Seeon

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Die Freie Wählergruppe Seeon um ihren Vorsitzenden Martin Bartlweber traf sich unlängst mit dem Geschäftsführer des Kloster Seeons Gerald Schölzel am Klosterparkplatz, um die aktuell schwierige Parkplatz- und Verkehrssituation (aufgrund von Baumaßnahmen) am Kloster Seeon zu besprechen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Seeon-Seebruck - Besonders an Wochenenden oder bei großen Veranstaltungen ist die Park- und Verkehrssituation am Kloster Seeon problematisch. Das soll nun geändert werden, finden die Mitglieder der Gemeindefraktion der Freien Wählergruppe Seeon.

Aufgrund der laufenden Baumaßnahmen ist die Verkehrs- und Parkplatzsituation am Kloster Seeon derzeit nicht optimal. Um diese Problematik zu besprechen und etwaige Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten und aufzuzeigen, trafen sich unlängst die Mitglieder der Gemeinderatsfraktion der Freien Wählergruppe Seeon mit dem Geschäftsführer des Klosters Seeon Gerald Schölzel am Klosterparkplatz. 

Wie Fraktionsvorsitzender Martin Bartlweber anmerkte, sei es mit der Verkehrssicherheit gerade dann nicht zum Besten bestellt, wenn bei großen Veranstaltungen und an den besucherstarken Wochenenden Autos sogar auf der Staatsstraße 2094 in Richtung Baumallee parken würden, obwohl es am Kloster und am „Scheitzenberg“ Ausweichparkplätze gebe. 

Das wilde Parken stelle eine Gefährdung aller Verkehrsteilnehmer dar und gerade für die Kinder, die die unübersichtliche Straße überqueren müssten, sei es teilweise lebensgefährlich, so Bartlweber.

Zudem hätten sich bereits Anwohner darüber beschwert, dass Besucher private Parkplätze genutzt hätten. Der Geschäftsführer des Klosters Seeon Schölzel stellte klar, dass es derzeit nicht weniger Parkplätze gebe als vor Beginn der Baumaßnahmen und die derzeitige Parkplatzsituation voraussichtlich auch 2020 bestehen werde. 

Er zeigte sich aufgeschlossen für Verbesserungsvorschläge und weitere Gespräche, verwies aber auch auf die Unvernunft einiger Parkplatzsuchenden. „Eine Entwicklung am Kloster ist natürlich sehr zu begrüßen, dennoch ist es wichtig, eine Verkehrsgefährdung zu vermeiden und die Unannehmlichkeiten der Baumaßnahme für die Anwohner so gering wie möglich zu halten“, resümierte Bartlweber. 

Mit Nachdruck einsetzen wolle man sich nun für eine Verbesserung der Beschilderung des Ausweichparkplatzes, eine Vergrößerung der Parkfläche am Kloster je nach Bedarf und eine Prüfung von Möglichkeiten einer temporären weiteren Geschwindigkeitsreduzierung auf der Staatsstraße am Kloster Seeon, wo derzeit ein 60 km/h-Tempolimit gelte. 

Da viele Autofahrer ihre Geschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten nicht entsprechend anpassen würden, sei eine Regulierung dringend notwendig, meinte Gemeinderätin Sabine Pfaffenzeller. Im Rahmen der CSU-Klausurtagung im vergangenen Januar habe bereits eine temporäre Beschränkung auf 40 Stundenkilometer bestanden und dies sollte auch während der derzeitigen Baumaßnahmen möglich sein, um Besucher und Schulkinder zu schützen, gab Bartlweber zu bedenken.

mmü

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