Wasserstand noch immer zu hoch

Nach Rettungseinsätzen - Bootsfahrverbot auf der Alz nochmals verlängert

Wasserrettung auf der Alz bei Altenmarkt
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Wasserrettung auf der Alz

Seeon-Seebruck/Truchtlaching - Das Bootsfahrverbot ab Truchtlaching bleibt aufgrund des weiterhin hohen Wasserstandes in Kraft. Erst letzte Woche kenterte eine Familie und konnte gerade noch gerettet werden.

Die Alz bleibt nach den Regenfällen der letzten Woche ab dem Alzbad Truchtlaching weiterhin für Bootsfahrten gesperrt. Damit verlängert das Landratsamt Traunstein die Sperrung vorerst bis einschließlich kommenden kommenden Montag (17. August). Der aktuelle Wasserstand sei bei einem Pegel von 1,11 Meter (Messung bei Seebruck) noch immer zu hoch, so das Traunsteiner Landratsamt in einer aktuellen Pressemitteilung.


Außerdem weißt das Landratsamt auch „dringend darauf hin, aufgrund der schnell zu unterschätzenden Strömung, das Schwimmen im fließenden Gewässer zu unterlassen".

Fünfköpfige Familie kentert bei Bootsfahrt auf der Alz


Erst vergangenen Samstag mussten Rettungskräfte eine fünfköpfige Familie aus der Strömung der Alz retten. Ihr Schlauchboot kenterte an einem Baum, an dem sich die Gekenterten aber noch festhalten konnten. Die Familie entschied sich für die Bootsfahrt, obwohl das Landratsamt Traunstein bereits Mitte der vergangenen Woche dringend davon abgeraten hatte, sich in den nächsten Tagen mit Booten auf die Alz zu begeben und unbedingt spätestens am Alzbad Truchtlaching die Fahrt zu beenden.

Video der DLRG Traunstein zeigt Rettungsaktion der Familie

Jugendliche (15/16) von Strömung mitgerissen - spektakuläre Rettung aus der Alz

Am Dienstag (11. August) kam es dann erneut zu einer spektakulären Rettungsaktion an der Alz. Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren aus dem Landkreis Mühldorf befanden sich dort beim Baden und vergnügten sich mitunter an der sogenannten Affenschaukel.

Dabei wurde ihnen jedoch die starke Strömung der Alz zum Verhängnis und sie wurden vom Wasser mitgerissen. Gerade noch rechtzeitig konnten sich die Jugendlichen noch am Wurzelwerk eines Baumes festhalten.

mh/Landratsamt Traunstein

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