Im Sommer wieder „Chiemsee Rocks“

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Übersee - Auch im nächsten Sommer wird es wieder einen "Chiemsee-Rocks"-Abend im Vorfeld des Reggae-Festivals in Übersee geben. Darauf einigte sich der Gemeinderat bei drei Gegenstimmen.

Während die Genehmigung für das Chiemsee-Reggae-Festival für fünf Jahre erteilt wird, muss die Zusatzveranstaltung "Chiemsee Rocks" jedes Jahr neu beantragt werden. Folglich hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zu entscheiden, ob auch im kommenden Jahr diese Mittwochsveranstaltung laufen darf.

Chiemsee Rocks 2010:

Traumhaftes Wetter und tolle Stimmung beim Chiemsee Rocks

Das Musikprogramm für diese Veranstaltung liegt noch nicht vor, ergänzte Bürgermeister Marc Nitschke den Antrag und erklärte, dass die Musikrichtung wieder Rock oder Pop sein wird. Im kommenden Jahr sollen auch so genannte "Supertickets" verkauft werden, die zum gleichzeitigen Besuch beider Veranstaltungen wie auch zur Übernachtung auf dem Campingplatz berechtigen.

Nur die Gäste, die das Superticket erworben haben, dürfen auch von Mittwoch ab auf dem Campingplatz bleiben. Das Jahr davor, so der Rathauschef, hatte man ein Riesenproblem, da die Besucher von "Chiemsee Rocks" nicht auf den Campingplatz konnten und auch sonst im Gemeindebereich keine Bleibe fanden. Es sei ein Vorschlag der Touristinformation Grassau gewesen, für den "Rocks"-Abend einen Teil des Campingplatzes zu öffnen.

Klaus Stöger (CSU), der in Almau wohnt, monierte, dass viele Gäste bereits am Dienstag anreisen, zumal sich Veranstaltungen mittlerweile über eine gesamte Woche verteilten. Dies bedeute eine erhebliche Belastung für die Anwohner. "Wir wollen nicht, dass sich dieses Fest noch mehr ausweitet", entgegnete Nitschke. Es sollte publiziert werden, dass eine Anreise erst am Mittwoch möglich ist. Laut Stöger wäre es besser, wenn dieses Konzert erst am Donnerstag läuft.

Mit Nein gestimmt hatte auch Anton Stefanutti (Bündnis 90/Die Grünen), weil sich das Festival bereits auf acht Tage ausgedehnt habe. Auch regte er an, aufgrund der negativen Erfahrungen mit der Band "Sizzla" (diese wurde wieder ausgeladen und trat nicht auf), in die Genehmigung aufzunehmen, dass auf Sänger und Gruppen mit menschenverachtenden Texten verzichtet werden müsse. Laut Nitschke stehe bereits in den Auflagen, dass nur gesetzeskonforme Texte vorgetragen werden dürfen. Ohne weitere Begründung hatte auch Paul Reichl (CSU) mit Nein gestimmt.

tb/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © Aktivnews

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser