Dezentrale Energieversorgung als Schlüssel

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Zufrieden mit dem „2. Bernauer Energieabend“: CSU-Vorsitzender Christian Hügel, Dominik Bukoll (SenerTec), Georg Kress (KACO new energy), Gewerbevereins-Vorsitzender Norbert Klauck und Zweiter Bürgermeister Matthias Vieweger.

Bernau - Wie Hausbesitzer, Unternehmer oder Kommunen ihren Beitrag zur Energiewende leisten können, das war Thema beim „2. Bernauer Energieabend“.

Knapp 100 Besucher holten sich bei der Gemeinschaftsveranstaltung von Gewerbeverein und CSU Bernau-Hittenkirchen im Gasthof Kampenwand Infos von Experten zu neuen Trends in der Energietechnik und ganz praktische Tipps. „Wir wollen die Firmen und Verbraucher zusammen bringen“, betonte Gewerbevereinsvorsitzender Norbert Klauck. Und CSU-Vorsitzender Christian Hügel ergänzte: „Wir wollen Schritt für Schritt unseren Beitrag zum Umstieg auf eine umweltfreundliche Energieversorgung leisten. Die Energiewende klappt nur, wenn sie stark dezentral organisiert ist und bei den Menschen Akzeptanz hat.“

Im Vordergrund standen beim Energieabend der Einsatz von Blockheizkraftwerken und neue Speichertechnologien. Dominik Bukoll von SenerTec warb für Blockheizkraftwerke in unterschiedlichen Ausführungen. Inzwischen sei eine Nutzung auch für Ein- oder Mehrfamilienhäusern sinnvoll. Beispielsweise könnten Öl oder Gas mittels Kraft-Wärme-Kopplung effizient Strom und Wärme erzeugen. So seien steigende Strom- und Energiepreise in den Griff zu bekommen. An einer Beispielrechnung für das Gasthaus Kampenwand zeigte Bukoll auf, dass ein Einsparungspotential von fast 20 Prozent möglich sei – staatliche Förderung inklusive.

Die Speicherung von Energie und deren Eigenverbrauch ist nach Meinung von Georg Kress von der Firma KACO new energy die Schlüsselfrage bei der Energiewende. Die Einspeisevergütung bei der Energieproduktion über Photovoltaik sei zunehmend uninteressant. Das gerade in Kraft getretene Speicherförderungsgesetz biete neue Möglichkeiten. Mit ausgereifterer Speichertechnik könne der unmittelbare Eigenverbrauch deutlich vergrößert und der Autarkiegrad erhöht werden. Als Beispielprojekt seiner Firma verwies Kress auf einen Stadtteil von Weinsberg in Baden-Württemberg.

In der von Zweitem Bürgermeister Matthias Vieweger moderierten Diskussion kamen verschiedenste Fragen an die Referenten. Neben ihnen stand eine Vielzahl an örtlichen Firmen als direkte Gesprächspartner für die interessierten Gäste zu Verfügung.

Pressemitteilung CSU/Ortsverband Bernau-Hittenkirchen

Quelle: rosenheim24.de

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