Geldstrafe für Beer - Anwalt will Revision

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Der ehemalige Eggstätter Bürgermeister Stefan Beer am Dienstag vor dem Schöffengericht in Rosenheim.

Rosenheim - Der ehemalige Eggstätter Bürgermeister Stefan Beer stand am Dienstag erneut vor dem Schöffengericht. Er wurde zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen á 60 Euro verurteilt.

Der ehemalige Bürgermeister von Eggstätt Stefan Beer ist heute zu einer Geldstrafe in Höhe von 100 Tagessätzen á 60 Euro verurteilt worden. Der Richter am Rosenheimer Schöffengericht sah es als erwiesen an, dass Beer von den Unterschlagungen seiner Kassenverwalterin und Ex-Geliebten wusste und sie billigend in Kauf nahm.

Anwalt Dr. Andreas Kastenbauer kündigte sofort nach der Urteilsverkündung an, in Revision zu gehen. Beer beteuerte auch während der Verhandlung immer wieder, von den unterschlagenen 33.000 Euro nichts gewusst zu haben.

Richter Heinrich Löber betonte in seinem Urteil, dass Mitarbeiter ihren damaligen Amtschef Beer mehrfach auf Ungereimtheiten in der Buchhaltung aufmerksam gemacht hätten. Man könne hier nicht mehr von Fahrlässigkeit sprechen. Als Bürgermeister habe Beer damit seine Dienstaufsicht vernachlässigt, so der Richter abschließend.

Bereichts vor der Verhandlung zeigte sich Beer nicht gerade zuversichtlich, was den Ausgang des Verfahrens angeht. "Das Ganze wird in Berufung gehen“, kündigte der ehemalige Bürgermeister an.

Radio-Charivari

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