Straße asphaltiert

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Rimsting - Ein lang gehegter Wunsch der Anwohner in Hocheck ist in Erfüllung gegangen: Die Gemeinde Rimsting hat die Straße, die durch den Ortsteil auf der Ratzinger Höhe führt, asphaltiert. Die Anlieger seien voll des Lobes, so Bürgermeister Josef Mayer in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Viele Jahre hatten die Anlieger in dem Ortsteil, der auf 620 Metern Höhe liegt, eine Asphaltierung ihrer Straße gefordert. Die dortige Gemeindeverbindungsstraße führt durch Hocheck und danach sofort steil abwärts nach Letten im Markt Bad Endorf. Die bisherige Verbindung, eine drei Meter breite Sandstraße, wurde bei Regen immer wieder ausgeschwemmt. Die danebenliegenden Felder und Wiesen wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Mayer sagte, dass die Gemeinde die Straße jetzt asphaltiert habe - zur Freude der Anlieger. Allerdings habe die Kommune die Straße nicht verbreitert. Mit insgesamt 47000 Euro sei der Straßenbau im Gegensatz zur Kostenschätzung "sehr kostengünstig" abgewickelt worden.

Nachträglichen Handlungsbedarf an der steilen Straße habe es aufgrund der Querung der Regenwasser-Ablaufrinne gegeben, die bis an den Asphaltrand heranreiche, erwähnte der Bürgermeister. Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, sei im Einvernehmen mit der Polizeiinspektion Prien dort eine Holzleitplanke angebracht und zusätzlich eine Warnbake aufgestellt worden. Ferner seien auf Anregung aus dem Gemeinderat für die Ortsteile Hocheck und Osterhofen Weilerschilder aufgestellt worden.

Eine weitere Kostenabrechnung gab der Bürgermeister für den Einbau der Querungshilfe mit Verkehrsinsel auf der Priener Straße bekannt. In der Endabrechnung seien die Baukosten mit 26000 Euro um rund 9000 Euro günstiger gewesen als erwartet. Allerdings kommen noch laut Mayer fast 3000 Euro Ingenieurskosten der Planungsfirma hinzu. Die erstmalige Markierung und Beschilderung müsse noch von der Gemeinde gezahlt werden. Letztere sei schon angebracht. Die Markierung, wofür das Straßenbauamt zuständig sei, fehle noch, so der Rathauschef.

Dr. Fritz Hornschuch (UWG) kritisierte die in Rimsting an den Verkehrszeichen angebrachten Werbeplakate der Parteien zur Bundestagwahl. Diese Werbetafeln seien störend und verkehrsgefährdend. Die Plakatierungsverordnung der Gemeinde sollte im Hinblick auf die Wahlwerbung geändert werden. Dr. Hornschuch regte an, dem Beispiel der Nachbargemeinden zu folgen und großflächige Plakatwände aufzustellen.

Bürgermeister Mayer wies jedoch darauf hin, dass beim Erlass der Verordnung eine Werbung auf Verkehrszeichen nicht gewünscht worden sei. Allerdings sei es für das Ortsbild auch keine Bereicherung, wenn, wie in Prien dieses Jahr von Juni bis Oktober, fast leere Plakatwände stehen.

th/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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