"Tetrafunk-Pläne müssen geprüft werden!"

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Seeon - Widerstand gegen Digitalfunk gibt es auch in Seeon und Pittenhart. Die Bürgerinitiative fordert ein Moratorium. Rechtsanwalt Dr. Wolf Herkner erklärte am Donnerstag die Rechtslage.

Auf dem Höhenberg soll ein etwa 40 Meter hoher Tetrafunk-Sendemast aufgebaut werden. Mit diesem Mast sollen Seeon, Pittenhart, Obing und die benachbarten Gemeinden in das Digitalfunk-Netz eingebunden werden.

Im Landkreis Traunstein sollen zudem 22 weitere Standorte mit der Tetrafunk-Technik ausgestattet werden.

In der Bevölkerung regt sich darum schon seit einiger Zeit Widerstand, die Menschen haben große Bedenken - auch in Seeon und Pittenhart.

Im "Alten Wirt" in Seeon fand am Donnerstagabend eine Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative "Tetrafunkfreises Seeon Pittenhart" statt. Etwa 150 Bürgerinnen und Bürger verfolgten die Vorträge. Für die Bürgerinitiative sprachen Kerstin Landau und Johannes Schmidt. Sie erklärten ihre Bedenken hinsichtlich der Technik, der Kosten und vor allem der gesundheitlichen Folgeschäden.

Wenn es nach der Bürgerinitiative geht, sollen die Tetrafunk-Planungen durch ein Moratorium gestoppt werden, bis folgende Fagen klar beantwortet sind:

  • Schäden für Gesundheit und Wohlbefinden?
  • Deutlicher Wertverfall von Immobilien?
  • TETRA-Funk ungeeignet für Polizei und Feuerwehr?
  • Verschwendung von Steuergeldern für veraltete Technik?
  • Waldschäden, Krankheiten von Tieren, Missgeburten?

Um die rechtliche Lage aus Sicht der Bürgerinitiative zu beantworten, wurde der Fachanwalt für Verwaltungsrecht Dr. Wolf Herkner eingeladen.

Im Video nimmt die Sprecherin der Bürgerinitiative Kerstin Landau Stellung. Außerdem erklärt Rechtsanwalt Dr. Wolf Herkner die rechtliche Situation.

Rubriklistenbild: © tj/dpa

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser