Thorsten Rudolph: "Subjektive Hetzkampagne"

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Thorsten Rudolph will sich juristisch gegen die Vorwürfe wehren.

Prien - Der frühere Geschäftsführer von PTG und CSG, Thorsten Rudolph, hat gestern in einer ersten Stellungnahme alle Vorwürfe der Gutachter für seine Person entschieden zurückgewiesen.

Er sprach von einer "subjektiven Hetzkampagne". Er sei bis heute zu den Vorwürfen nie befragt worden und habe auch keinerlei Unterlagen gesehen.Rudolph betonte, dass er lediglich "weisungsgebundener Geschäftsführer" gewesen sei, die Frage der CSG-Gründung deshalb allein Sache der Gesellschafter gewesen sei. Die Einbeziehung einer "Eventagentur" als Gesellschafter der CSG sei schon vor seiner Zeit im Gespräch gewesen, um das Risiko zu minimieren.

Er, Rudolph, habe Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung immer ordnungsgemäß Rechnung abgelegt und ein detailliertes Budget vorgelegt, wie es bei GmbHs üblich sei. Die Auffassung der Gutachter, dass die Gesellschaft der sogenannten Eigenbetriebsverordnung unterlegen habe und deshalb Wirtschaftspläne erforderlich gewesen wären, teilt Rudolph mit Verweis auf entsprechende Paragrafen dieser Verordnung nicht. "Ich als Geschäftsführer bin dafür nicht zuständig, sondern einzig und allein der Gesellschafter."

Als "glatt gelogen" wies Rudolph den Vorwurf zurück, er habe Millionenverluste erwirtschaftet und nicht ordnungsgemäß gewirtschaftet. Er werde sich rechtliche Schritte überlegen, kündigte er an. Alle Zahlungen seien entweder vom Aufsichtsrat oder der Gesellschafterversammlung genehmigt gewesen, wehrte er sich gegen die entsprechende Aussage der Gutachter. "Aus meiner Erinnerung gab es keinelei Zahlungen, die nicht genehmigt waren."

Zur Frage von Prämien- und Bonuszahlungen verwies er auf Festlegungen seines damaligen Vertrages, wo dies genau geregelt gewesen sei, und wiederum auf entsprechende Beschlüsse des Aufsichtsrats. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen", fasste Rudolph abschließend zusammen.

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