Tolles Seefest in Rimsting

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Für gute Unterhaltung sorgte auch die Kindergruppe des Trachtenvereins.

Rimsting - Endlich wieder Glück mit dem Wetter hatte der Trachtenverein "Ludwigshöhe": Der Himmel war blau, die Sonne schien - und so konnte heuer das Seefest wieder steigen.

Im vergangenen Jahr hatten die Trachtler das Fest mehrmals wegen schlechten Wetters verschoben und dann endgültig abgesagt. Auch am Sonntag hatte es am Anfang aber gar nicht so gut ausgesehen. Der Wetterbericht hatte eine Abkühlung mit Gewittern vorausgesagt. Der Verein entschloss sich aber trotzdem, das Seefest zu veranstalten. Und die Entscheidung war, wie sich zeigte, goldrichtig: Das Wetter hätte nicht besser sein können. Einziger Wermutstropfen war, dass es zu Beginn, als die Bläsergruppe der Grundschule das Fest eröffnen wollte, einen zehnminütigen heftigen Regenschauer gab.

Dies waren dann aber auch schon die einzigen Regentropfen während des ganzen Seefestes auf der Chiemseestrandanlage an der Prienmündung. Die 4000 bis 5000 Besucher ließen sich das kühle Bier und die heißen Schmankerl vom Grill schmecken. Die Stechmücken waren keine Plage.

Schon zu Beginn des Festes waren die Bänke an der Strandanlage mit Blick auf die Schafwaschener Bucht gut besetzt. Die Musikkapelle Bad Endorf unter der Leitung von Josef Gartner unterhielt die Gäste mit Musikstücken und Märschen. Die Jugendgruppe des Vereins begann das Unterhaltungsprogramm mit dem "Mühlradl-Tanz", dem der "Birkenstoaner Plattler" folgte. Die aktiven Dirndln und Buam glänzten mit dem "Kronentanz". Aber auch für die Kinder war mit einer Hüpfburg, einem Karussell und dem Auftritt eines Zauberers viel geboten. Weg wie warme Semmeln gingen die Kuchen und Torten der Rimstinger Frauen wie auch die Radis, die Hans Baur seit 35 Jahren unermüdlich dreht.

Der große Ansturm setzte wie gewohnt gegen Abend ein. Die Radlermass war unter den Autofahrern - wegen der Sorge um den Führerschein - beliebt. An den Brotzeitständen und bei den beliebten Steckerlfischen gab es teilweise längere Schlangen.

Ein Brillantfeuerwerk nach Einbruch der Dunkelheit war ein Höhepunkt des immer wieder attraktiven Seefestes, das eine große Anziehungskraft ausübt.

th/Chiemgau-Zeitung

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