Bürgermeister gegen Bürgerbegehren

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Übersee - Mit einem Bürgerbegehren wollen einige Einwohner von Übersee die Erweiterung von zwei Gastronomien verhindern. Der Bürgermeister hat dafür kein Verständnis.

Nach einer über dreistündigen Informationsveranstaltung stand in Übersee fest, dass rund 15 Bürger ein Bürgerbegehren initiieren wollen. Sie wollen die Bauplanungen für das Chiemseeufer zu Fall bringen. Laut einem Bericht der Chiemgau-Zeitung waren sie nicht mit den Kompromissvorschlägen von Bürgermeister Marc Nitschke einverstanden.

Nitschke selbst äußerte am Freitag gegenüber dem Radiosender Bayernwelle SüdOst sein Unverständnis über das geplante Bürgerbegehren. Er könne nicht verstehen, dass es nach einer Planungsphase von drei Jahren und zahlreichen Beteiligungsmöglichkeiten jetzt plötzlich Proteste gebe, sagte er.

Der bereits rechtskräftige Bebauungsplan sieht am Chiemseeufer einen neuen Radweg vor, der vom Chiemgauhof bis zum Strandbad führen soll. Außerdem - und von den Gegnern der Bauplanungen besonders kritisiert - sollen die Gastronomiebetriebe Seewirtschaft und Chiemgauhof erweitert werden. Bei der Informationsveranstaltung sei in diesem Zusammenhang von einer "Totalvermarktung des Chiemseeufers" die Rede gewesen.

redch24/Chiemgau-Zeitung/Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © dpa

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