Täglich 2500 Blutkonserven in Bayern nötig

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Jetzt ist es wieder soweit: Am 25. Februar steht das Mobil des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) wieder vor der Volksschule in Übersee. Der kleine Pieks, den man kaum spürt, kann soviel bedeuten: Für die moderne Medizin sind die Blutspenden nicht mehr wegzudenken, denn sie unterstützen vor allem viele Krebstherapien und können Verletzte und Kranke am Leben erhalten.

Übersee - Fast jeder Mensch braucht im Leben mindestens einmal eine Blutkonserve. Also kommen Sie am 25. Februar zum Blutspenden - ein Pieks kann Leben retten!

Ein kleiner Pieks, den man kaum spürt und der soviel bedeuten kann: Bei jeder Blutspende fängt der kleine Beutel einen halben Liter der kostbaren Körperflüssigkeit auf. Die heutige Medizin ist ohne Blutspenden praktisch nicht vorstellbar, denn das meiste Spenderblut wird benötigt, um Krebspatienten zu versorgen. Mit 11 300 Konserven hat der Traunsteiner Landkreis im vergangenen Jahr einen wichtigen Teil dazu beigetragen und liegt damit wieder an der Spitze in Oberbayern. Jetzt gibt es in Übersee wieder die Möglichkeit zum Blutspenden: am 25. Februar in der Volksschule.

Knapp 100 Besucher waren im Herbst letzten Jahres in Übersee erschienen, um ihr Blut zu spenden . Erfreulich war damals auch die hohe Zahl von Erstspendern – 19 Personen ließen sich zum ersten Mal stechen. Nun hofft der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), dass diese Zahlen weiter steigen, den in der Gesamtstatistik nimmt Übersee mit diesen Zahlen einen der hinteren Plätze ein. „Allerdings haben wir viele Jahre keine Blutspende mehr in Übersee angeboten“, erklärt Robert Schneider vom Blutspendedienst, „deshalb sind hier durchaus noch Steigerungen möglich.“

Laut Statistik sind 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Leben auf eine Blutspende angewiesen - jeder von uns kann der nächste sein.

Täglich sind 2500 Konserven in Bayern nötig, um Menschenleben zu retten. Dabei gibt es bestimmte Blutgruppen, die am häufigsten gebraucht werden: Null negativ und A negativ. Der Ablauf einer Blutspende ist genau geregelt: Zu Beginn beantwortet der Spender Gesundheitsfragen, wie etwa über Leber- und Suchtprobleme. Danach bestimmen die Mitarbeiter des Blutspendedienstes die Zahl der roten Blutkörperchen und die Blutgruppe. Das gesammelte Blut wird umgehend mit einem Kühlwagen in ein Münchener Labor transportiert und dort weiterverarbeitet. Das Rote Kreuz stellt rund 80 Prozent der Blutversorgung in Deutschland sicher und hat entsprechende Vorräte für Notfälle und Katastrophen. Blutspenden kann jeder zwischen 18 und 69 Jahren, wobei man als Erstspender nicht älter als 60 Jahre alt sein sollte.

Pressmitteilung BRK

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