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Handy als Lebensretter

Mann erleidet schwere Verletzungen bei Forstunfall im Wald bei Übersee

Der Mann wurde mit dem Hubschrauber ins Klinikum gebracht
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Der Mann wurde mit dem Hubschrauber ins Klinikum gebracht

Am Mittwoch (19.1) kam es bei Hocherlach im Gemeindebereich von Übersee zu einem Forstunfall, bei dem sich ein Mann schwere Verletzungen zuzog. Nach ersten Erkenntnissen brach bei Baumsägearbeiten ein Teil des Stammes ab und traf den Waldarbeiter am Kopf und an den Beinen. Neben der Feuerwehr Übersee waren Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes sowie eine Polizeistreife vor Ort.

Übersee - „Da der Mann alleine im Wald unterwegs gewesen ist, rettete ihm vermutlich sein Handy das Leben“, erklärt Markus Ebner, der Einsatzleiter der Feuerwehr. Die Kräfte der Feuerwehr wurden zunächst wegen einer Tragehilfe angefordert, trafen jedoch zeitgleich mit dem Rettungsdienst am Unfallort ein und unterstützten somit zunächst die medizinischen Erstmaßnahmen. Zuvor konnte der Schwerverletze die Helfer über sein Mobiltelefon an den genauen Einsatzort lotsen.

Die weitere medizinische Versorgung an der Einsatzstelle übernahm anschließend die Besatzung eines Rettungswagens sowie der ebenfalls alarmierte Notarzt. Nachdem der Mann stabilisiert war, wurde er mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 mit schweren Kopf- und Beinverletzungen ins Klinikum Traunstein geflogen. Den schonenden Abtransport aus dem Waldstück bis zum Hubschrauber führten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mittels Trage durch.

„Aus unserer Sicht ist der Einsatz gut gelaufen. Da wir den Patienten nicht sofort gefunden haben, war die telefonische Verbindung über die Integrierte Leitstelle vermutlich seine Lebensrettung. Durch den Kontakt wurden wir an die Einsatzstelle geführt“, so Markus Ebner. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten vom Unfallort abrücken.

„Wir möchten an dieser Stelle daran erinnern, Waldarbeiten tunlichst nicht alleine durchzuführen und stets ein Mobiltelefon griffbereit zu haben“, sagt Pressesprecher Peter Volk vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Und er fügt hinzu, „selbst wenn das Telefon keinen Empfang hat, wird es eine Notrufverbindung aufbauen, wenn man die 112 wählt. Die Nummer ist kostenfrei und wählt sich selbstständig in das beste verfügbare Mobilfunknetz ein“.

Zudem gibt es von den Bayerischen Staatsforsten ein flächendeckendes System an Rettungstreffpunkten. Dazu wurden überall grün-weiße Tafeln samt einer Standortbeschreibung aufgestellt, die den Rettungskräften im Notfall eine erste Anlaufstelle bieten. Weiterführende Informationen dazu finden sich auf der Homepage der Bayerischen Staatsforsten. Darüber hinaus stehen die örtlichen Feuerwehren sowie der Kreisfeuerwehrverband Traunstein für Fragen rund um die Rettungstreffpunkte gerne zur Verfügung.

Hob - Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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