Am Freitagnachmittag

Feuerwehr übt mit großem Aufgebot auf ehemaligem Deutz-Gelände

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Das ehemalige Deutz-Werk in Übersee. (Archivbild)
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Übersee - Am kommenden Freitag findet ab 18.30 Uhr eine groß angelegte Gemeinschaftsübung in Übersee mit den umliegenden Feuerwehren statt.

"Nach vielen Jahren können wir endlich wieder gemeinsam an einem großen Objekt die Zusammenarbeit bei schwierigen Einsatzlagen üben", erklärt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Los geht es am kommenden Freitag ab 18.30 Uhr am alten Deutz Gelände in Übersee, im Bereich Wolferstraße/Bahnhofstraße.

Es werden mehr als 120 Einsatzkräfte und 24 Fahrzeuge der Feuerwehren Grabenstätt, Grassau, Rottau, Staudach, Marquartstein, Schleching, Unterwössen, Oberwössen, Reit im Winkl und Übersee im Einsatz sein. Für den angenommenen Brand im ehemaligen Deutz-Motorenwerk sind vermutlich fünf Einsatz-Abschnitte geplant, so dass jede Feuerwehr genug zu tun haben wird: 

  1. Direkte Brandbekämpfung und Schutz weiterer Industrieanlagen 
  2. Riegelstellung zu den angrenzenden Wohnhäusern
  3. Wasserförderung über eine lange Schlauchstrecke vom Überseer Bach
  4. die Führung des Einsatzgeschehens mittels einer extra eingerichteten Einsatzleitung vor Ort 
  5. Logistik zur Nachschubsicherung.

Das Deutz-Gelände steht seit dem Wegzug des Unternehmens nach Ulm Ende Juli 2014 leer. Den Wegzug des Unternehmens bezeichnete Übersees Bürgermeister Marc Nitschke als "absolut bitterer Tag für die ganze Gemeinde".

Zahlreiche Übungen in der jüngsten Zeit

Die Feuerwehren in der Region üben derzeit immer wieder für den Ernstfall. Zuletzt hatte Ende Juli ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren und der Bergwachten im Bischofswiesener Forst die Rettungsarbeiten nach einem Flugzeugabsturz mit zehn zum Teil schwer Verletzten simuliert. Außerdem führte die Chieminger Wehr ebenfalls Ende Juli rund um die Gemeinde einen großen Übungstag durch. Eine etwas kuriose Übung absolvierte die Priener Feuerwehr Mitte April. Für die Feuerwehr ging es diesmal nicht zu einem Einsatz, sondern auf den Golfplatz der Familie Kaufmann. Dies diente dazu, sich an die Einschränkungen neu angeschaffter Chemikalienschutzanzügen zu gewöhnen.

hs/Pressemitteilung Feuerwehr Übersee

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