Polizei bat um Hilfe bei Übersee

Nach Fangversuchen und Besitzersuche: Hund wieder wohlbehalten zu Hause

Am frühen Morgen des 8. Februars wurde ein schwarzer Mischlingshund in Übersee gefunden, der sich weder einfangen, noch mit Leckerli locken ließ.

Update, 9. Februar 10.15 Uhr - Hund aus Übersee ist wohlbehalten wieder zu Hause

Der schwarze Hund, der gestern durch Übersee streunte, ist wieder zu Hause bei seinem Frauchen. Die Dame meldete bereits gestern Abend, dass sie ihren Hund vermisse. Doch zu dieser Zeit war noch nicht bekannt, wo sich der Hund aufhielt.

Am Morgen des 9. Februar kam der Hund dann selbstständig wieder nach Hause zurück. Der Verdacht, dass der Hund eventuell ausgesetzt wurde, war also nicht richtig.

Erstmeldung:

Die Mitteilung der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein im Wortlaut:

Übersee - Am 8. Februar, gegen 7 Uhr, ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass in der Bahnunterführung der Feldwieser Straße, auf dem dortigen Gehweg, ein schwarzer Hund liegt, der eventuell auch angefahren worden war. Ein Diensthundeführer und eine Streifenbesatzung der Polizei Grassau nahmen sich gleich darauf der Sache an.

Der mittelgroße, schwarze Mischlingshund (ähnlich einem schwarzen Labrador) lag bei Eintreffen der Einsatzkräfte noch auf dem Gehweg. Der völlig durchnässte und sehr verängstigte Hund ließ sich aber nicht einfangen. Auch dem angebotenen „Hundeleckerli“ widerstand er und lief dann in Richtung Moosen und dann weiter in Richtung Tiroler Ache weg. Der Hund war offensichtlich unverletzt.

Hund wurde bereits früher gesichtet

Um 10.45 Uhr wurde bei der Polizei dann bekannt, dass schon vor 7 Uhr morgens eine Dame den Hund in der Unterführung hatte liegen sehen. Die Dame hatte versucht, den Hund einzufangen und wurde hierbei von dem völlig verängstigen Hund in das Knie und in die Hand gebissen und auch verletzt. Der Hund wurde seit seiner Flucht Richtung Tiroler Ache nicht mehr gesehen.

Bezüglich der vermeintlichen Aussetzung des Hundes und des oben genannten Beißvorfalls hat die Diensthundegruppe der OED Traunstein entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Personen, die hierzu verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder sonst Hinweise zur Herkunft des Hundes geben können, werden gebeten sich mit der Polizei unter der Tel. 0861/9873-205, in Verbindung zu setzen.

Sollte der Hund im Bereich Übersee oder Umgebung wieder gesichtet werden, wird seitens der Polizei von einem selbständigen Einfangen des Hundes abgeraten. Es wird vielmehr um Verständigung der Diensthundegruppe der OED Traunstein oder der Polizei Grassau gebeten.

Pressemitteilung Operative Ergänzungsdienste Traunstein

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand

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