Debatte über Maßnahmen gegen Bahnlärm

Lärmschutzwände "katastrophal" für Übersee?

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Übersee - Die Bewohner von 67 Gebäuden haben besonders mit dem Lärm der Züge zu kämpfen: Doch sind hohe Lärmschutzwände wirklich die richtige Lösung?

15 Gebäude tagsüber und 67 in der Nacht sind in Übersee besonders vom Lärm durch den Schienenverkehr betroffen, so eine Vertreterin der Deutschen Bahn auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Übersee, wie die Chiemgau-Zeitung in der Montagsausgabe berichtet. Zum Lärmschutz hat sich das staatliche Eisenbahn-Bundesamt bereit erklärt, 100 Prozent der anfallenden Kosten zu übernehmen. 

Konkret geht es in Übersee um drei Lärmschutzbereiche:

  • Am Bahnweg nördlich der Strecke: Kosten von 936.000 Euro.
  • An der Bahnhofstraße südlich der Strecke: Kosten von 1,63 Millionen Euro.
  • An der Moosener Straße nördlich der Strecke: Kosten von 288.000 Euro.

Aktive Maßnahmen wie Lärmschutzwände werden zu 100 Prozent vom Eisenbahn-Bundesamt bezahlt, passive Maßnahmen wie Lärmschutzfenster zu 75 Prozent bezuschusst, so die Chiemgau-Zeitung weiter. Die Deutsche Bahn schlug als wirtschaftlichste Lösung für Übersee Lärmschutzwände aus Aluminium und Stahl in einer Gesamthöhe von bis zu 3,80 Metern vor. 

Bürgerversammlung zur Lärmschutzproblematik

Die Reaktion des Überseer Gemeinderats auf den Vorschlag war aber eher negativ: Wegen dem veränderten Ortsbild oder aus touristischen Gründen waren einige skeptisch.Als "katastrophal für den Ort" bezeichnete Anton Stefanutti die Pläne der DB, so die Chiemgau-Zeitung. Nach dem Vorschlag von Bürgermeister Nitschke sollen Muster-Lärmschutzwände aufgestellt und in einer Bürgerinformation darüber diskutiert werden. Ein Termin dafür steht noch nicht fest. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Montagsausgabe der Chiemgau-Zeitung oder hier online.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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