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Vorstandssitzung des TSV Übersee

Neugestaltung des Sportplatzgeländes wird notwendig

Zur letzten Vorstandssitzung des TSV Übersee konnte der Vorsitzende Ulrich Genghammer Bürgermeister Herbert Strauch begrüßen. Ziel der Sitzung war es über den Sachstand der Pachtverträge zwischen Kirche und Gemeinde und Gemeinde und TSV Übersee zu informieren und die daraus sich ergebenden Konsequenzen aufzuzeigen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Übersee - Der gesamte Vorstand sollte durch diese Sitzung auf den gleichen Wissensstand gebracht werden, damit Entscheidungen zur weiteren Vorgehensweise getroffen werden können. Ulrich Genghammer erläuterte die Vorgeschichte, die zu der aktuellen Situation führte. Auslöser für die jetzige Situation war ein Antrag des TSV Übersee beim BLSV zur Förderung eines neuen Flutlichts. Fördervoraussetzung dafür ist ein Pachtvertrag mit mindestens 25 Jahre Laufzeit. Im Laufe der Antragstellung wurde festgestellt, dass es keine gültigen Pachtverträge mehr gibt. Diese sind schon seit geraumer Zeit ausgelaufen.

Die Konditionen des alten Pachtvertrages zu denen die Gemeinde Übersee dem TSV das Gelände und das Vereinsheim in den letzten Jahren zur Nutzung überlassen hat waren sehr günstig. Dafür bedankte sich der Vorsitzende. Bürgermeister Herbert Strauch erklärte, dass ein Teil des Sportplatzgeländes Kirchengrund ist und ein Teil gehört der Gemeinde. Er berichtete dann, dass es trotz langwierigen und hartnäckigen Verhandlungen mit einem Vertreter der Kirchenstiftung, nicht möglich war das gesamte Gelände wieder für längere Zeit zu pachten. Ein Teil des Kirchengrundes im NO des Geländes, etwa 30 Prozent des aktuellen Hauptplatzes wird nur noch für 5 Jahre an die Gemeinde verpachtet. Dadurch werden Änderungen notwendig.

Das übrige Gelände möchte die Kirchenstiftung der Gemeinde mit einer Laufzeit von 30 Jahren verpachten. Nach Abschluss dieses Pachtvertrages wird die Gemeinde den Pachtvertrag mit dem TSV abschließen. Aus der Versammlung heraus kam die Anregung bei der Kirchenstiftung eine längere Laufzeit der Pacht, mindestens 50 Jahre, anzustreben um mehr Freiheit bei Planungen von eventuellen Umbau- oder Neubaumaßnahmen zu haben, z.B. wenn man in Zukunft ein neues Funktionsgebäude möglichst nahe am Sportplatz errichten möchte. Der Bürgermeister sagte zu noch einmal nachzuverhandeln. Der Vereinsvorsitzende fasste die Ideen und Vorstellungen des TSV für das Sportplatzgelände zusammen, die in die Überlegungen mit einfließen müssen. Das Funktionsgebäude sollte neu gebaut oder saniert werden, ebenso bedarf der Flutlichtplatz einer Sanierung und die veraltete Flutlichtanlage müsse erneuert werden.

Er berichtete auch von Wünschen innerhalb des Vereines das bestehende Gelände aufzugeben und außerhalb des Ortes neu zu errichten. In einer Abstimmung darüber beschloss der Vorstand einstimmig diese „Idee der Aussiedlung“ des Sportgeländes nicht mehr weiter zu verfolgen. Bürgermeister Herbert Strauch brachte in die Diskussion noch Überlegungen ein, wie ein Teiles des Geländes durch die Gemeinde genutzt werden könne. Das Vereinsheim des TSV könnte als Alternative zum Neubau am derzeitigen Platz saniert, angebaut und aufgestockt werden. Durch diese Vergrößerung würde man Raum für gemeindliche Zwecke und Sportnutzung, z.B. mit Gymnastik- und Versammlungsraum bekommen um die angespannte Nutzung in der gemeindlichen Turnhalle zu entlasten.

Außerdem könne er sich vorstellen im SW des Geländes, bei den Tennisplätzen, einen Stadel für örtliche Vereine zu errichten. Um diese unterschiedlichen Vorhaben sinnvoll und effizient verwirklichen zu können sind der Bürgermeister und der TSV Übersee übereingekommen eine Gesamtplanung für das Gelände zu erstellen. Nach engagierter Diskussion bedankte sich der Vorsitzende bei Bürgermeister Herbert Strauch und beschloss die Sitzung.

Pressemitteilung TSV Übersee

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Patrick Seeger

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