Verfahren bereits angelaufen

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Stein des Anstoßes: Die Chiemsee-Seebühne.

Prien/München - Die Vorgänge rund um die Chiemsee-Seebühnen GmbH (CSG) beschäftigen bereits die Justiz. "Wir haben ein Verfahren eingeleitet", bestätigte am Freitag Rüdiger Hödl, Leiter der Staatsanwaltschaft München II, auf Anfrage.

Der Staatsanwaltschaft liege das Gutachten - gemeint ist die rund 190-seitige Fassung - schon vor, der Verteidiger von Ex-CSG-Geschäftsführer Thorsten Rudolph, Rechtsanwalt Dr. Michael Scheele aus München, habe bereits Akteneinsicht genommen, so Hödl. Am Mittwoch hatte der Marktgemeinderat mehrheitlich beschlossen, die Staatsanwaltschaft "über die bisherigen Ergebnisse der Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Finanzbeziehungen zwischen dem Markt Prien und seinen gemeindlichen Beteiligungen PTG und CSG zu informieren". So steht es im Beschluss. Nun sollen zeitnah vor allem alle ergänzenden Unterlagen zum 190-Seiten-Gutachten der Staatsanwaltschaft übergeben werden. Diese Anlagen umfassen gut 1000 Seiten.

Chiemgau-Zeitung/db

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