Seriensieger war einmal mehr nicht zu schlagen

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Zum ersten Mal holte sich eine Frau den Tagessieg, der Gesamtsieg ging wieder an die Krieger- und Soldatenkameradschaft Ising/Truchtlaching: Isidor Bernauer (zweiter Platz), Sandra Georg (Tagessiegerin), Franz Habermann (dritter Platz), Michael Bernauer, Vorstand der KSK Ising/Truchtlaching, und Siegfried Engl, Vorstand der KSK Chieming (v.l.)

Chieming - Das traditionelle Vergleichsschießen der drei Krieger- und Soldatenkameradschaften (KSK) Chieming, Hart und Ising/Truchtlaching hat einmal mehr der Seriensieger der vergangenen Jahre für sich entschieden.

Bei einem spannenden Wettkampf auf der Schießanlage der Hubertusschützen in Langmoos konnten sich die Schützen aus Ising mit 756 Ringen knapp gegen die Chieminger mit 745 Ringen durchsetzen. Den dritten Platz belegten die Harter mit 629 Ringen, die allerdings auch nur neun Schützen in der Wertung hatten.

Beim Tagessieg in der Einzelwertung gab es ein Novum. Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Wettbewerbs konnte sich mit Sandra Georg, die für die KSK Hart an den Start ging, eine Frau in die Siegerliste eintragen - und das als einziger Teilnehmer mit dem Traumergebnis 80 von 80 möglichen Ringen. Die weiteren Stockerlplätze belegten Isidor Bernauer (Ising/Truchtlaching) mit 78 Ringen, Dritter im Bunde war Franz Habermann (ebenfalls Ising/Truchtlaching) mit der selben Ringzahl, aber den schlechteren Probeschüssen.

Am Schießen nahmen insgesamt 55 Kameraden teil. Die KSK Ising/Truchtlaching war mit 27 Schützen am stärksten vertreten.

Bei diesem Vergleichskampf handelte es sich um ein Schießen mit Karabiner auf 100 Meter Entfernung. Die Schützen schossen entweder über Kimme und Korn auf eine Zielscheibe mit dem Zehner von zehn Zentimeter Durchmesser oder mit Zielfernrohr auf einen Zehner von fünf Zentimeter Durchmesser. Die zehn besten Schützen jeder Mannschaft wurden dann in die Wertung genommen.

hk/Chiemgau-Zeitung

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