Vorstand im Amt bestätigt

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Prien - Elke Flender-Back steht weiter an der Spitze des AWO-Ortsvereines Prien. In der Jahreshauptversammlung in der "Alten Post" haben die Mitglieder sie erneut zur Vorsitzenden gewählt.

In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte Flender-Back an die zahlreichen Aktivitäten der AWO Prien, die von der Betreuung sechs- bis zwölfjähriger Kinder und dem Jugendtheater "Wolke 7" über die Weihnachtswunschaktion, gemeinsam mit der Caritas vorgenommen, bis zur Beteiligung am Ferienprogramm der Marktgemeinde und zu Floh- und Büchermärkten reichten. Alle Spenden seien Projekten der AWO zugute gekommen.

Der Ortsverein Prien der Arbeiterwohlfahrt hat 247 Mitglieder und ist damit der drittgrößte im Landkreis Rosenheim. Bei den Sammlungen erzielt die AWO Prien regelmäßig mit Abstand die besten Ergebnisse im Landkreis.

Kassenwart Ulrich Kurth berichtete über ein positives Ergebnis im Jahr 2011 und verwies auf die Projekte, in die die Einnahmen des Ortsvereins geflossen seien. Er warb um ehrenamtliche Mitarbeit im Büro und kündigte die Landessammlung für den Zeitraum vom 26. März bis zum 1. April an. Für sein Motto "Miteinander statt gegeneinander, gemeinsam sind wir stark" erhielt Kurth den Beifall der Mitglieder.

Die Neuwahlen leitete Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels. Sie brachten keine Überraschungen, der Vorstand und der Beirat der AWO Prien wurden ohne Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzende bleibt Flender-Back, Zweiter Vorsitzender Wolfgang Schuster, Kassier Ulrich Kurth und Schriftführer Ludwig Bernhardseder. Im Anschluss wählten die Mitglieder noch die Delegierten zur Kreiskonferenz am 23. Juni in Stephanskirchen. Da die Konferenz nur alle vier Jahre stattfindet, ist es wichtig, das zulässige Kontingent an Delegierten auszuschöpfen.

Weißenfels lobte den Vorstand der AWO Prien für die geleistete Arbeit. Es sei dessen Verdienst, dass der Ortsverein so gut dastehe. Die Leistungen seien in allen Bereichen ein Vorbild für andere Ortsvereine.

Der Kreisvorsitzende verwies auf das sozialpolitische Engagement der AWO, deren Aufgabe es auch sei, auf Schwachpunkte im sozialen und politischen Bereich hinzuweisen. So sei die AWO die erste Organisation in Deutschland gewesen, die die Einführung einer Pflegeversicherung gefordert habe. Ein großes Feld sei das Thema "Armut". Es könne nicht sein, dass ein Viertel der Beschäftigten in der Bundesrepublik bei Vollzeitarbeit Niedrigverdiener seien. Arme Kinder hätten weniger Chancen, das beginne bereits bei Übertritt in weiterführende Schulen. Beim Thema Altersarmut sei die ganze Gesellschaft gefordert.

Die AWO versteht sich als sozialer Dienstleister und ist im Kreisverband zum Beispiel Träger von 13 Kindertageseinrichtungen. Nochmals bedauerte Weißenfels die Einstellung des Jugendförderprojekts "ProJu" zum Ende des Monats.

Die AWO ehrte zahlreiche treue Mitglieder. Seit 25 Jaren Mitglied sind Doris Lauber, Elisabeth Koller, Manfred Koller, Elfriede Wittib, Irmgard Krumrey und Ludwig Krumrey. Schon 35 Jahre halten der AWO Alfred Schelhas und Anton Schraml die Treue.

In ihrem Grußwort betonte Zweite Bürgermeisterin Renate Hof, dass die AWO immer ein offenes Ohr bei der Marktgemeinde finde. Sie sagte auch die weitere Unterstützung durch den Marktgemeinderat zu. "Der Mensch steht für uns im Mittelpunkt, wir sind für die Menschen da".

gul/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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