Weihnachtsgrüße gehen in den Chiemgau

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Chiemgau - Der Landrat des Landkreises Traunstein und die Bürgermeister aus Prien, Traunstein und Inzell wünschen den chiemgau24-Usern Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2011!

Priens Bürgermeister Jürgen Seifert

Bürgermeister Jürgen Seifert

"Liebe Leserinnen und Leser, ein Jahr geht zu Ende. Für uns in Prien und ganz besonders für mich war es eines der ereignisreichsten überhaupt.
Das herausragende Ereignis war natürlich die „Wiedereinweihung“ der Franziska- Hager-Schulen. Mit immensen Mitteln aus dem Konjunkturpaket II konnten wir aus einer 30 Jahre alten eine „fast neue Schule“ machen. Für nahezu 1000 Kinder aus Prien und den Gemeinden des Schulverbandes haben wir nun optimale Bedingungen zum Lernen und für die Lehrerinnen und Lehrer zum lehren geschaffen.
Überhaupt stand dieses Jahr hier in Prien ganz im Zeichen der Kinder und Jugendlichen. Überall war es zu lesen und zu hören: „Die Finanzausstattung der Gemeinden war so schlecht wie noch nie seit 1950.“ Wir haben nicht nur unsere Förderung der Kinder und Jugendlichen in den Vereinen, Kindertagesstätten und Schulen ausgebaut, wir haben auch den Neubau einer Kindertagesstätte beschlossen.

Noch mehr als das abgelaufene Jahr in unserer Marktgemeinde steht Weihnachten im Zeichen der Kinder. Wer kennt sie nicht, die erwartungsfrohen Kinderaugen vor dem Fest, die wie nichts anderes auf der Welt Hoffnung, Freude und –echte- Dankbarkeit ausstrahlen können.
Deshalb habe ich mir heuer für den Advent und Weihnachten, sowohl in der Gemeinde, als auch ganz privat vorgenommen, die Zeit für und mit unseren Kindern und Jugendlichen zu verbringen. Mit denen, die es am meisten genießen und es am herzlichsten zurückgeben.
Bewahren wir uns in der sogenannten „staaden Zeit“, die heutzutage vielmehr von Stress und Hektik als von Freude geprägt ist, die Freiheit und Muße, sie mit und für unsere Lieben zu verbringen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein besonders schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr."

Oberbürgermeister der Stadt Traunstein, Manfred Kösterke

Oberbürgermeister Manfred Kösterke

"Liebe Bürger der Stadt Traunstein,
liebe Besucher von Chiemgau24,

„Was es auch Großes und Unsterbliches zu erleben gibt – den Mitmenschen eine Freude zu machen, ist noch immer das Beste, was man auf der Welt tun kann.“ Diese Worte stammen von dem Schriftsteller Peter Rosenegger und sie passen so wunderbar zu Weihnachten, dass ich sie Ihnen für die Advents- und Weihnachtszeit mit auf den Weg geben möchte.

Überall laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Weihnachtslieder, Schmuck und Lichterglanz umgeben unseren Alltag, der Schnee hat das Voralpenland in ein weihnachtliches Kleid gehüllt.. Aber Weihnachten ist mehr als Stimmung und Gefühl. Gerade in der Weihnachtszeit und an den Feiertagen sollten wir die Gelegenheit nutzen, uns auf die wahren Werte des Lebens zu besinnen. Leider gelingt uns das in der Hektik des Alltags immer seltener. Darum wünsche ich Ihnen, dass Sie die Möglichkeit finden, um ein wenig zur Ruhe zu kommen und für sich persönlich Bilanz zu ziehen.

Für die Stadt Traunstein geht aus meiner Sicht ein gutes und erfolgreiches Jahr zu Ende, in dem viele wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht und umgesetzt werden konnten. Zum Jahresende danke ich allen, die sich für unsere Stadt und zum Wohle unserer Bürger eingesetzt haben.

Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, wünsche ich frohe und gesegnete Weihnachten, einen guten und erfolgreichen Start ins Jahr 2011 und vor allem genügend Zeit, um den Menschen, die Ihnen nahe stehen, eine Freude zu machen."

Landrat Hermann Steinmaßl

Landrat Hermann Steinmaßl

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zu Weihnachten und zum Jahreswechsel möchte ich mich bei allen bedanken, die sich auf unterschiedlichste Weise für ein gedeihliches Zusammenleben in unserem Landkreis eingesetzt haben. Mein besonders herzliches Vergelts Gott gilt den vielen tausend ehrenamtlich engagierten Menschen, die unser Gemeinwesen mit Leben erfüllen. Der Einsatz in Vereinen, Verbänden und gemeinnützigen Organisationen ist so vielfältig, dass man alle Verdienste kaum erfassen kann. Stellvertretend möchte ich deshalb die Hilfskräfte beim tragischen Felssturz in Stein an der Traun herausheben, deren unbändiger Einsatzwille mich tief beeindruckt hat. Auch die anschließende Welle der Solidarität mit der von dem Unglück auseinandergerissenen Familie ist ein überzeugendes Zeichen der Mitmenschlichkeit.

Danken möchte ich auch allen, die Tag für Tag im Beruf und in der Familie ihre Frau bzw. ihren Mann stehen. Der Landkreis Traunstein ist hervorragend aus der Krise gekommen. Dafür möchte ich mich bei unseren Firmen herzlich bedanken. Sie stehen mit ihren Produkten weltweit in der ersten Reihe und halten unserem Standort die Treue. Aber auch das gute Zusammenspiel von Arbeitnehmern und Arbeitgebern hat uns die Krise meistern lassen.

Dennoch gibt es schlimme menschliche Schicksale, die oft im Verborgenen bleiben. Sie sind meistens bedingt durch lang anhaltende Arbeitslosigkeit, Krankheit oder hohes Alter. Meine Bitte ist deshalb: Achten Sie ein wenig auf benachteiligte Mitmenschen in Ihrer Nähe, die vielleicht nur ein wenig Zuspruch und Hilfe benötigen. Ein nettes Wort, eine freundliche Geste bringt Licht ins Leben.

Mein Dank gilt zudem den politischen Verantwortungsträgern in unseren Städten und Gemeinden, die weitreichende Entscheidungen zu treffen haben und dafür oft Kritik einstecken müssen. Wir sollten anerkennen, dass sich die Beschlüsse der Ratsgremien an der Verantwortung für das Ganze orientieren.

Das gilt in gleicher Weise für den Kreistag des Landkreises Traunstein. Als besondere Projekte herausheben möchte ich den Bau der seit 80 Jahren geplanten Bahnüberführung in Übersee, den Bau der Turnhalle am Sozialpädagogischen Zentrum Traunstein, die Erweiterung der Fachoberschule mit Berufsoberschule in Traunstein sowie die Erweiterung der Achental-Realschule in Marquartstein. Wichtig sind mir auch die vom Kreistag beschlossenen Initiativen für Familien, Senioren, behinderte Menschen sowie für den Klimaschutz.

Das Jahr 2011 wird für die öffentlichen Haushalte sehr schwierig werden. Wünschenswertes wird sich am Machbaren orientieren müssen. Knappe Kassen sind aber auch ein Ansporn zu noch mehr partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Dabei werden Geduld und Solidarität erforderlich sein. Oberster Grundsatz politischer Entscheidungen muss das Wohl der Allgemeinheit bleiben. Dafür haben wir bewährte demokratische Spielregeln. In diesem Zusammenhang möchte ich einen Satz aus dem neuen Buch von Papst Benedikt XVI. zitieren: „Dass im Namen der Toleranz die Toleranz abgeschafft wird, ist eine wirkliche Bedrohung, vor der wir stehen.“ Toleranz, Respekt und Solidarität ist deshalb von allen Seiten zu erbringen.

Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, möchte ich ermuntern, mit Freude, Tatkraft und auch Toleranz Ihre persönliche Zukunft zu gestalten. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest sowie Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit im neuen Jahr."

1. Bürgermeister der Gemeinde Inzell - Martin Hobmaier

Martin Hobmaier - 1.Bürgermeister Gemeinde Inzell

"Sehr geehrte Damen/Herren,

zum bevorstehenden Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen, liebe Freunde von Chiemgau24, die Erkenntnis des Festes. Mögen sich im neuen Jahr Ihre berechtigten Hoffnungen und Erwartungen erfüllen. Für das Wichtigste halte ich Gesundheit an Leib, Geist und Seele. Glücklich kann sich schätzen, wem sie ein treuer Begleiter bleibt.

Ich bedanke mich sehr herzlich für die kooperative, stets sachlich hervorragende Zusammenarbeit im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger. Die verbleibende Vorweihnachtszeit soll Ihnen allen viel Freude, Besinnung, mehr Zeit für die Familie und für Freude sowie uns allen wieder ein bisschen mehr Bescheidenheit bringen.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen aus dem Inzeller Rathaus."

Rubriklistenbild: © re

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